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Die Kabinen werden am oberen und unteren Wendepunkt über große Scheiben in den jeweils anderen Aufzugsschacht umgesetzt. Die Beförderung von Personen beim Wendevorgang ist zwar prinzipiell nicht vorgesehen, aber jederzeit gefahrlos möglich. Die Beförderungsgeschwindigkeit beträgt ca. 0,30 - 0,45 Meter je Sekunde.
Vorteile der Paternosteraufzüge sind die ständige Verfügbarkeit für beide Richtungen. Nachteilig sind die geringen Beförderungsleistungen und - geschwindigkeiten. Das Betreten und Verlassen der Kabinen während der Fahrt ist nicht für jeden Benutzer möglich (z.B. mobilitätsbehinderte Personen).
Daher sind diese Anlagen in Deutschland nicht mehr bzw. nur noch für eine Übergangszeit zugelassen. Oftmals erfolgt ein Umbau in konventionelle Aufzugsanlagen. Einige schöne Anlagen kann man noch in Frankfurt am Main (Universität, Rundschau-Haus), Wiesbaden (Statistisches Bundesamt), Hamburg Eimsbüttel (Bezirksamt), München und in Leipzig sehen.
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