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Passivrauchen

Beim Passivrauchen inhaliert man unfreiwillig Tabakrauch in der Raumluft, ohne selbst zu rauchen.

Begriff

Einen großen Teil des gesamten Rauchs einer Zigarette atmet der Raucher direkt ein (Hauptstromrauch bzw. Hauptrauchstrom). Ein anderer Teil verglimmt oder wird direkt an die Raumluft (bzw. Umwelt) abgegeben (Nebenstromrauch bzw. Nebenrauchstrom). Der Nebenstromrauch (Nebenrauchstrom) enthält dieselben Schadstoffe wie der Hauptstromrauch (Hauptrauchstrom). Manche Gifte (Nitrosamine, Stickoxide, Formaldehyd, Blausäure etc.) enthält der Nebenstromrauch (Nebenrauchstrom) durch das Verglimmen ebenso wie der Hauptstromrauch (Hauptrauchstrom), wenn auch durch Raumverteilung statt Inhallation in geringerer Dosierung.

Der an die Raumluft freigesetzten Nebenstromrauch (Nebenrauchstrom) wird über die Atemluft von den anwesenden Menschen (passiv) aufgenommen. Die aus dem Nebenstromrauch (Nebenrauchstrom) inhallierten Giftstoffe oder deren Abbauprodukte können im Urin und Speichel von Passivrauchern (ebenso wie bei Rauchern) nachgewiesen werden.

Gefahren

Besonders gefährdet sind ungeborene Kinder, Säuglinge und Kleinkinder, gesundheitlich angeschlagene oder anfällige Menschen und chronisch Kranke.

Die Gefährdung steigt mit zunehmender Aufenthaltsdauer, Anzahl der rauchenden Personen (oder gerauchten Zigaretten) und abnehmender Lüftungshäufigkeit. So enspricht z.B. ein Aufenthalt von 3-4 Stunden Dauer als Passivraucher in einem von Zigarettenqualm gefüllten geschlossenem Raum (wie z.B. in Discos oder Kneipen) einem "aktivem" Rauchen von 4-9 Zigaretten.

Gefährdung durch Passivrauch tritt häufig auf in


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