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Nach dem ersten Weltkrieg sollte nach dem Versailler Vertrag die Grenze zwischen Polen und Deutschland über Volksabstimmungen geregelt werden. Am Abstimmungstag 20. März 1921 stimmte bei einer Wahlbeteiligung von 97,8 Prozent 707.554 (59,6 Prozent) Oberschlesier, also auch sehr viele Polen, für Deutschland und 478.820 (40,4 Prozent) für Polen. Dennoch wurde der größere Teil Oberschlesiens am 10. Oktober 1921 auf Beschluss des Völkerbundes mit seinen wirtschaftlich bedeutenden Bergbauregionen Polen zugeschlagen.
Heute gehört Oberschlesien zu Polen und umfasst die Woiwodschaft Oppeln und die Woiwodschaft Schlesien.
Siehe auch: Landsmannschaft der Oberschlesier
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