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Es sind mehrere Varianten der Notburga-Sage überliefert, die alle durch die Jahrhunderte weiter ausgeschmückt wurden. Einer dieser Versionen folgend wurde Notburga von einem weißen Hirsch oder einer Hirschkuh gespeist, das Tier brachte ihr Nahrung mit seinem Geweih. Anderweilig ist von einer Schlange die Rede, die Heilkräuter zur Linderung des Schmerzes brachte. Auch von Engeln wird berichtet, die den Leichnam Notburgas im Winter mit blühenden Rosen schmückten und auf deren himmlisches Zutun die Glocken der umliegenden Kirchen bei ihrem Tod von selbst zu läuten begannen.
In der Kirche von Hochhausen befindet sich noch heute ihr Grabmal aus dem 14. Jahrhundert mit einer plastischen Abbildung, die die einarmige Notburga mit einer Schlange zeigt. Ebenfalls kann heute noch die Notburga-Höhle am versteckt liegenden Steilufer des Neckars zwischen Hochhausen und Haßmersheim besichtigt werden.
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