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Mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens wurden zahllose Zölle abgeschafft, viele weitere wurden zeitlich ausgesetzt. Das Abkommen ging aus dem Kanadisch-Amerikanischen Freihandelsabkommen von 1989 hervor, das im Gegensatz zur Europäischen Union keine supranationale Regierungsfunktionen wahrnimmt und dessen Bestimmungen auch keine Vorrangposition gegenüber nationalem Recht einnehmen. Es handelt sich dabei um einen zwischenstaatlichen Vertrag.
Auswirkungen
Die NAFTA wird seit den ersten Entwürfen dazu kontrovers diksutiert. Internationale Firmen unterstützten die NAFTA meist in der Annahme, daß niedrigere Zölle ihren Handel steigern. Gewerkschaften in den USA standen der NAFTA schon früh kritisch gegenüber und befürchteten vor allem die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Mexico. Auch Mexikanische Landwirte betrachteten die NAFTA kritisch, weil sie sich durch den offenen Markt einem unfairen Wettbewerb ausgesetzt sehen, bedingt durch die hohen staatlichen Zuschüsse für US-Farmer. Auch Soziale- und Umweltgruppen fürchten die negativen Auswirkungen des Freihandelsabkommens auf die allgemeine Gesundheit und die Umwelt durch eine Ausdehnung des Handelsvolumens.
Die Analyse der makroökonomischen Folgen des Freihandelsabkommens ist nicht einfach, da dabei auch eine große Zahl von Variablen der globalen Wirtschaft eine Rolle spielen. Viele Wirtschaftsstudien betonen allgemein, dass die NAFTA weniger zu einem größeren Handelsvolumen geführt hat, als zu einer Verlagerung des Handels, bei dem die NAFTA-Mitglieder nun mehr Güter aus NAFTA-Ländern importieren statt wie vorher aus Ländern weltweit.
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