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Beispiel einer Nahrungskette:
("-->" bedeutet: "ist Nahrungsgrundlage für")
Alge --> Protisten --> Kalmar --> Seehund --> Killerwal
Auch die Bezeichnung Nahrungsnetz wird statt des Begriffes Nahrungskette benutzt. Dieser beschreibt genauer die komplexere Struktur der Nahrungsketten, da die meisten Tiere unterschiedliche Nahrungsquellen nutzen. Das Verhältnis zwischen den Organismen wird dabei deutlicher berücksichtigt. Es wird verdeutlicht, dass jeder (Produzenten, Konsumenten und Destruenten) von einander abhängig sind, um sich zu ernähren.
Ins öffentliche Interesse rückte der Begriff dadurch, dass zunehmend nicht abbaubare Schadstoffe, z.B. Schwermetalle in die Nahrungskette geraten und oft von einem Organismus zum nächsten weitergereicht werden.
Die Arten eines Ökosystems lassen sich verschiedenen Trophie- oder Nahrungsebenen zuordnen (nach griech. τροφη, trofé = Ernährung). Das vereinfachte Modell der linearen Nahrungskette unterscheidet zwischen autotrophen Primärproduzenten (Photosynthese-Pflanzen), Konsumenten und Destruenten.
Mit aufsteigender Trophieebene lassen sich Konsumenten in Pflanzenfresser (Herbivore, Primärkonsumenten) und Fleischfresser (Carnivore, Sekundärkonsumenten) einteilen, Carnivore wiederum in solche von 1.Ordnung (Tertiärkonsumenten), 2.Ordnung usw.
Destruenten entnehmen ihre Nahrung allen übrigen Trophieebenen. Beim Blick auf Destruenten wird erkennbar, wie komplex das Nahrungsnetz ist. Selbst Arten unterschiedlicher Tierstämme können dabei um Nahrung konkurrieren (Kompetitoren). Wenn sich zwei Arten gegenseitig als Nahrung dienen, spricht man von Nahrungskreislauf. Diese Nahrungsbeziehungen spielen auch eine Rolle bei Energieflüssen in der Biosphäre und bei wichtigen Stoffkreisläufen wie dem Stickstoff- und dem Kohlenstoff-Kreislauf. Siehe auch: Biomassenpyramide, Energiefluss, Recycling, Stoffkreisläufe, Treibhauseffekt, Trophieniveau
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