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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Schwaben |
| Landkreis: | Donau-Ries |
| Fläche: | 68,1 km² |
| Einwohner: | 19.613 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 288 Einwohner je km² |
| Höhe: | 428 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 86720 |
| Vorwahl: | 09081 |
| Geografische Lage: | 48° 51' n. Br. 10° 30' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | DON |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 194 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 86720 Nördlingen |
| Offizielle Website: | www.noerdlingen.de |
Geographie
Die historische Stadt Nördlingen liegt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, 60 km nordwestlich von Augsburg. Der Krater hat 23 km Durchmesser, ist ringsum als Hügelkette sichtbar und wird von der Wörnitz und Eger durchflossen. Erstere mündet bei Donauwörth, 30 km südöstlich in die Donau.
Geschichte
Bereits im 1. Jahrhundert entstand ein Siedlung mit römischem Kastell, das jedoch im laufe des 3. Jahrhunderts wieder aufgegeben wurde.
Im 6 und 7. Jahrhundert lässt sich eine allemannische Besiedlung nachweisen.
"Nordilinga" wird im Jahr 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königshof erwähnt.
Ein historischer Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg war die Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, in der die Schwedisch-Protestantischen Kräfte erstmals entscheidend von den Kaiserlich-Habsburgischen Truppen geschlagen wurden.
Persönlichkeiten
Gerd Müller, ehem. deutscher Nationalspieler
Städte in der Umgebung
Sehenswürdigkeiten
bietet eine Simulation des Meteoriteneinschlags vor etwa 15 Mio. Jahren, bei dem das Nördlinger Ries entstand und interessantes Anschauungsmaterial über die geologische Entwicklung der Umgebung. Außerdem kann dort ein echter Mondstein besichtigt werden, den die Stadt Nördlingen als Dauerleihgabe von der NASA erhielt. Diese trainierte 1971 die Astronauten der Apollo 14-Mission im Ries, da die zahlreichen Steinbrüche und das Suevit-Gestein, das beim Meteoriteneinschlag entstand, ideale Simulationen der Mondoberfläche darstellen.
Der Turm der St. Georgs-Kirche ist der weltweit letzte, der ständig von einem Türmer besetzt ist. Dieser ruft von 20 bis 22 Uhr halbstündlich den Spruch So G'sell So! vom Turm, der seinen Ursprung in einer Legende hat:
1440 versuchte Graf Hans von Wallerstein aufgrund finanzieller Probleme, Nördlingen zu erobern. Um unbemerkt in die Stadt gelangen zu können, bestach er einen Türmer, damit dieser das Tor nicht abschloss. Als eine Webersfrau in der Nacht nach draußen ging, um in einer Wirtschaft Bier zu holen, entdeckte sie das offene Tor, da sich gerade ein entflohenes Schwein daran rieb. Daraufhin sagte die sie Worte So G'sell So!, die als eine Art Drohung gegen den verräterischen Türmer zu verstehen sind.
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