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Das Klima im Miozän war global noch warm, obwohl eine allmähliche Abkühlung die bevorstehende Eiszeit des Pleistozäns ankündigte. Die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika existierte noch nicht, und die südamerikanische Tierwelt ging weiter eigene Wege, während sich in den anderen Kontinenten moderne Tiere wie die Vorgänger von Wölfen, Pferden, Hirschen und Kamelen entwickelten.
Im Miozän wurden in Europas Ebenen und tektonischen Becken gewaltige Sediment-Massen abgelagert. Sie erhielten regionaltypische Namen, welche zugleich die Zeitspanne des Miozän untergliedern. "Schichtmäßig" von unten (älter) nach oben (jünger) sind dies in Mitteleuropa:
Ottnang(ien) - Karpat (bzw. Helvet) - Baden(ien) - Sarmat - Pannon
(nach "Erdöl und Erdgas in Österreich", ÖMV-AG)
Diese Sedimente sind für die Kohlenwasserstoff-Förderung und die Energiewirtschaft von großer Bedeutung. An ihnen haben sich ab 1920 auch die Methoden der Gravimetrie und Angewandten Geophysik zur heutigen Blüte entwickelt.
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