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Minensuchboot

Minensuchboote sind Teileinheiten vieler Seestreitkräfte. Durch verschiedene Eigenschutzeinrichtungen und Ausrüstungen eignen sie sich besonders zum Suchen und Räumen von Seeminen und sind meist schwach bewaffnet. Der Schiffskörper ist überwiegend aus Holz. Die Einbauten, soweit sie metallisch sind, selbst die Maschinen, bestehen aus amagnetischem Stahl. Spezielle Geräte, die an langen Drahtseilen, in unterschiedlichen Wassertiefen gezogen werden, können Minen von Tauen und Ketten abschneiden oder Geräusche und Magnetfelder simulieren. Ziel ist, die Seemine aufschwimmen zu lassen oder direkt zur Explosion zu bringen.

Die Gefahr, die sich durch das gezielte Überfahren von Minenfeldern ergibt, wurde durch ein neues Prinzip der Suche verringert. Dabei werden bis zu 3 ferngesteuerte Kleinboote vom Minensuchboot aus, zur elektronischen Ortung der Seeminen, aufgefächert voraus gelenkt. Die Entschärfung der festgestellten Minen erfolgt anschließend durch Minentaucher.

Minensuchboote sind nach Schiffstypen in Geschwadern zusammengefasst.

Als Teilstreitkraft der Bundeswehr stellte die deutsche Marine folgende Einheiten in Dienst:


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