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Maschinengewehre werden in leichte, mittlere und schwere Modelle unterteilt. Das leichte MG ist meistens eine Variante gängiger Sturmgewehre gleichen Kalibers, die mit schwererem - oft leicht austauschbarem - Lauf und Zweibein ausgestattet ist. Das mittlere MG - auch Mehrzweck-MG - basiert nicht auf einem Sturmgewehr, sondern stellt in der Regel eine eigene Entwicklung dar. In diesen Waffen werden meist längere Patronen mit größerem Kaliber als in Sturmgewehren verwendet. Mehrzweck-MGs können sowohl auf einem Zweibein, als auch auf einer Lafette eingesetzt werden. Schwere MGs werden überwiegend auf Lafetten eingesetzt und können Dauerfeuer schießen. Zur Bewaffnung von z. B. Flugzeugen, Hubschraubern oder Panzern werden mittlere und schwere MGs eingesetzt.
In Kampfhandlungen werden Maschinengewehre hauptsächlich dazu verwendet, Unterstützungsfeuer zu geben und die Aktionen des Gegners zu unterdrücken. (Feuerschutz - Sperrfeuer).
Das erste Maschinengewehr, ein Rückstosslader, wurde 1885 von Hiram Maxim konstruiert.
Das deutsche Maschinengewehr aus dem Ersten Weltkrieg - 08/15 - war eines der ersten Massenprodukte. Sein Bau leitete den Beginn der deutschen Industrienorm (DIN) und die Normierung weltweit ein. Heute wird die Typbezeichnung als Redewendung null-acht-fünfzehn für etwas Gewöhnliches verwendet.
Das Standard-Maschinengewehr der deutschen Bundeswehr ist heutzutage das MG3, eine direkte Weiterentwicklung des MG42 (ca. 1.500 Schuss/min) der Wehrmacht. Dieses wird in Blechprägetechnik hergestellt und ist luftgekühlt.
Ebenfalls zu den Maschinengewehren zählen die Miniguns.
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