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Markt

Der Begriff Markt (v. lat: mercatus Handel, zu merx Ware) bezeichnet im engeren Sinne den Ort, an dem gehandelt wird. Im weiteren Sinne wird jedes Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage als "Markt" bezeichnet (siehe Markt (Ökonomie)). Ehedem war das Zeichen eigener Markthoheit der Roland, heute noch als Standbild in Bremen und Wedel.

Der folgende Artikel soll über die verschiedenen Bedeutungen Aufschluss geben.

Inhalt
1 Markt allgemein
2 Markt (Wirtschaft)
3 Markt (Soziologie)

Markt allgemein

Hier ist überall der notorische "Wandel der Betriebsformen im Einzelhandel" (Nieschlag) im Auge zu behalten.

Marktplatz

Ein Markt ist ein
Platz einer Stadt (z.B. Hauptmarkt in Nürnberg, Gendarmenmarkt in Berlin), wo eine Verkaufsveranstaltung (Markt) abgehalten wird oder wurde. Dieser so genannte Marktplatz ist in der Regel der zentrale Platz in einer Stadt, an dem auch das Rathaus errichtet wurde. Das Recht einen Markt abzuhalten (Marktrecht) war im Mittelalter für die städtische Entwicklung entscheidend (siehe Marktgemeinde), und galt als erste Stufe zum Stadtrecht.

Marktfleck(en)

Größere Ortschaften und Gemeinden wurden ebenfalls als Markt bezeichnet, siehe Marktgemeinde und Marktfleck

Verkaufsveranstaltung

Bezeichnung der Verkaufsveranstaltung an sich, zu der in regelmäßigen Abständen an einem bestimmten Ort Händler zusammenkommen (z.B. beim Wochenmarkt oder Jahrmarkt), um Waren des täglichen Bedarfs an Ständen zu verkaufen. Hierzu zählen auch spezielle Märkte wie Obst- oder Fisch-, oder Bauernmärkte, auf denen Anbieter meist regionale Erzeugnisse vermarkten. Letzter werden auch heute noch in vielen Gemeinden abgehalten. Werden über den täglichen Bedarf hinausgehende Waren angeboten, spricht man von Flohmarkt (früher Krammarkt). Periodische Marktveranstaltungen sind Messenn (z. B. die Leipziger Messe).

Weitere Märkte sind: Weihnachtsmarkt und Bauernmarkt, auch Flohmärkte u.ä.

Siehe auch: Hamburger Fischmarkt

Großmarkt

Ein Großmarkt ist ein Ort (meistens eine Halle), an dem Obst und Gemüse (bevorzugt von landwirtschaftlichen Betrieben aus der näheren Umgebung) ihre Produkte an Wiederverkäufer (z.B. Supermärkte) verkaufen(z. Bsp. www.berliner-grossmarkt.de/ Berliner Großmarkt.

Supermarkt

Ein Supermarkt ist ein Laden, der - wie ein historischer Wochenmarkt - alle Waren des täglichen Bedarfs anbietet. Die moderne Markthalle nimmt mit ihren meist festen Ständen eine Zwischenstellung zwischen Markt und Supermarkt ein.

Markt (Wirtschaft)

Der Markt ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale (Marktverfassung):

siehe auch: PAF

Es gibt drei mögliche Verhaltensweisen der Anbieter, der Konkurrenten und der Nachfrager, nämlich: Unter "Markt" versteht man im volkswirtschaftlichen Sinne den ökonomischen Ort des Zusammentreffens von Angebot (Verkäufer) und Nachfrage (Käufer), siehe Markt (Ökonomie), vgl. auch Marktwert, Marktpreis. Der Markt spiegelt auch die Beziehung zwischen Kunden, Lieferanten und Konkurrenten im Marktgeschehen wider. Der Markt ist aber gleichzeitig auch Richtungsweiser und Richter über das am Markt Angebotene. Siehe Markt (Ökonomie)

Es wird unterschieden zwischen

Absatzmarkt

"Markt" bezeichnet auch ein
Absatzgebietgebiet (neue Märkte erschließen)

Börse

"Börsen" sind Spezialmärkte (für Aktien, Kuxe, Obligationen, Versicherungen, spezielle Wern (Öl, Immobilien u.a.m.) - siehe: geregelter Markt, amtlicher Markt, Neuer Markt.

Markt (Soziologie)

In der Soziologie wird der "Markt" als allgemeines Muster gesellschaftlichen Handelns seit Ferdinand Tönnies (für "Gesellschaft" gegenüber "Gemeinschaft") und Max Weber genutzt, ferner bei Hans Albers, Lars Clausen u.a.m. behandelt, er umfasst in seiner weitest greifenden Ausprägung jeden Tausch sozialer Sanktionen (also auch negativer Sanktionen bis hin zum Krieg).

Siehe auch Marktpreis, Messe (Markt), Tausch.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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