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Die Stadt liegt an der Bundesstraße B2/B95 und ist an die Straßenbahn-, S-Bahn- und Busnetzenetze der Stadt Leipzig und des Umlandes angebunden. Der Anschluss an die Bundesautobahn A38 ist für das Jahr 2005 geplant. Markkleeberg hat 23.139 Einwohner (31.12.2002). Es gibt 4 Grund- und 2 Realschulen, ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat und einen Fachbereich der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK, FH).
Die Stadt Markkleeberg wurde im Jahr 1934 als Zusammenschluss der Orte Oetzsch-Markkleeberg und Gautzsch gegründet. Da den Nationalsozialisten der Name der bei weitem größeren Gemeinde Gautzsch wegen seiner slawischen Herkunft nicht geeignet schien und sich auch der künstliche Vorschlag Auenwalde nicht durchsetzen konnte, wählte man als Namen der neuen Stadt den der kleinsten Ursprungsgemeinde, Markkleeberg. Sofort wurden alle slawischen Namen der Ortsteile ausgetilgt, so wurde aus Gautzsch Markkleeberg-West, aus Oetzsch-Raschwitz Markleeberg-Mitte und -als logische, aber unsinnige Konsequenz- aus dem eigentlich ohnehin deutschen Namen Markkleeberg Markkleeberg-Ost.
Später wurden die Ortschaften Großstädteln, Zöbigker, Prödel (mit Cospuden), Gaschwitz und Wachau eingemeindet, diese durften ihre Namen aber behalten. Die vom Sächsischen Landtag bereits beschlossene Eingemeindung Markkleebergs nach Leipzig zum 01.01.1999 wurde durch Klage beim Sächsischen Verfassungsgericht im Jahr 1999 abgewendet.
Am 16. Oktober 1813 war der Bereich Wachau ein Hauptschauplatz der Völkerschlacht, der verlustreichsten Schlacht der Befreiungskriege gegen Napoleon in Deutschland. Während des 2. Weltkrieges war Markkleeberg alliierten Bomberangriffen ausgesetzt und wurde am 18. April 1945 von amerikanischen und nach deren Abzug am 24. Juni 1945 von sowjetischen Truppen besetzt.
In der DDR war Markkleeberg vor allem durch die Landwirtschaftsausstellung "agra" bekannt. Die südlich von Markkleeberg gelegenen Braunkohlenntagebaue Espenhain und Cospuden stellten zwischen 1990 und 1994 ihre Förderung ein und werden seither saniert und renaturiert. Dabei entstehen in der Bergbaufolgelandschaft große Seen und ausgedehnte Waldgebiete mit hohem Freizeitwert.
Markkleeberg ist die Partnerstadt von Pierre-Benite (Frankreich), Zarnesti (Rumänien), Neusäß (bei Augsburg) und Hemmingen (bei Hannover).
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