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("Mark" kurz für Markgrafenschaft, so wurden die Grafschaften des deutschen Reiches bezeichnet, die am Rande lagen und ein Grenzland bildeten - von Mark= Grenzstein, z.B. die Markgrafschaft Tirol oder die Mark Meißen.)
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Geschichte
Frühmittelalter
Seit dem späten 7 und 8. Jahrhundert lebten in dieser Gegend slawische Gruppen wie die Heveller/Stodoranen im mittleren Havelgebiet oder die Sprewanen an der unteren Dahme und Spree. Nach den erfolgreichen Feldzügen im Jahre 808 gegen die Sachsen gab Karl der Große den mit ihm verbündeten Slawenstämmen der Abodriten einen Teil des sächsischen Landes zwischen Elbe und Ostsee.
wählen Heinrich VII zum König. Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich, sind, von links nach rechts, die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.
Nach Albrechts Tod im Jahre 1170 wurde sein Sohn Otto Nachfolger als Markgraf: Markgraf Otto I von Brandenburg. Die Askanier betrieben auch weiterhin eine Politik der Expansion nach Osten und Nordosten (Pommern), letztere mit dem Ziel einer Anbindung an die Ostsee. Diese Politik brachte sie in Konflikt mit Dänemark. Nach der Schlacht von Bornhoeved (1227) sicherte Brandenburg seinen Anspruch auf Pommern, und formalisierte diesen 1231, als Kaiser Friederich II. dieses als Lehen an die Markgrafen von Brandenburg gab. Die Mitte des 13. Jahrhunderts stellte eine Zeit wichtiger Entwicklungen dar: Gründung von Berlin (1242) und Frankfurt an der Oder (1253), sowie der Zugewinn von Stettin und der Uckermark (1250).
Einige Gebietsnamen änderten sich in dieser Zeit: Die ehemalige "Neumark", als das ursprüngliche Lehen, wurde zusammen mit der "Nordmark" in "Altmark" umbenannt; seitdem war das Land östlich der Oder die "Neumark".
Im Jahr 1320 starb mit Heinrich dem Jüngeren das letzte Mitglied des brandenburgischen Zweigs der Askanier.
Unter den Wittelsbachern und Luxemburgern
Zunächst wurden Fürsten aus dem Haus Wittelsbach vom Kaiser mit der Mark belehnt. Sie wurden jedoch vom einheimischen Adel abgelehnt und konnten sich zwischen Elbe und Oder nicht durchsetzen.
Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts unternahm Kaiser Karl IV mehrere Versuche die Mark für sein Geschlecht, die Luxemburger, zu erwerben. Ihm ging es dabei vor allem um die Kurstimme Brandenburgs (die böhmische hatten die Luxemburger schon), mit deren Hilfe die Wahl von Kaisern aus dem Haus Luxemburg gesichert werden sollte. 1373 war er schließlich erfolgreich und auf einem Landtag in Guben wurde das Kurfüstentum Brandenburg wie auch die Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen, welches das bedeutendste Territorium der Luxemburger war, "auf ewig" verbunden. In Tangermünde ließ Kaiser Karl die Burg als kurfürstliche Residenz ausbauen. Doch schon unter seinem Sohn Jobst von Mähren sank die Macht der Luxemburger in Brandenburg und sie verloren das Kurfürstentum an die Hohenzollern.
Unter den Wittelsbacher und Luxemburger Markgrafen kam es zum Verfall der landesherrlichen Gewalt und die Bedeutung der adeligen Landstände nahm zu.
Unter den Hohenzollern
Um die Regierungsgewalt in Brandenburg wieder zu stabilisieren, beschlossen die Landstände 1415, Friedrich VI. von Hohenzollern (als Markgraf Friedrich I) einzusetzen.
Dieser machte Berlin zu seiner Residenz.
1539 schloss sich die Mark Brandenburg der Reformation an. 1618 kam Preußen zuerst als polnisches Lehen an die Mark Brandenburg, 1648 kam Hinterpommern hinzu.
Die brandenburgischen Hohenzollern betrieben eine Politik der Ausdehnung ihres Einflusses. Dabei standen sie zwischen Dänemark und insbesondere Schweden im Norden, mussten aufgrund des preußischen Status vorsichtig gegenüber Polen agieren, und fanden sich im Westen im Konflikt mit Frankreich. In diesem Umfeld gelang es dem Kurfürst Johann Sigismund 1614, Gebiete um Kleve, die Grafschaft Mark und Teile des Ravensberger Landes zu erwerben.
Diese Zeit ist gekennzeichnet von einer starken Machtstellung der Gutsherrensherren. Im Vertrag von Wehlau erlangte der Kurfürst der Mark Brandenburg die Souveränität über Preußen. Ab 1685 wurde das Land für hugenottische Einwanderer geöffnet. 1701 wurde der Kurfürst von Brandenburg zum König in Preußen gekrönt. Seitdem teilte die Mark Brandenburg die politische Geschichte des preußischen Gesamtstaats. (Siehe dazu Preußen)
Innerhalb Preußens gab es jedoch weiterhin eine "Provinz Brandenburg", deren Provinzhauptstadt zunächst Berlin, später Potsdam war und die das Kerngebiet des Landes Preußen bildete. Der östliche Teil Brandenburgs entlang der Oder-Neiße-Linie wurde 1945 Teil Polens.
| Name | Titel | Zeitraum |
|---|---|---|
| Friedrich I von Hohenzollern | Kurfürst | 1415 - 1440, seit 1425 von seinem Sohn Johann verwaltet |
| Friedrich II | Kurfürst | 1440 - 1470 |
| Albrecht Achilles | Kurfürst | 1470 - 1486 |
| Johann Cicero | Kurfürst | 1486 - 1499 |
| Joachim I. Nestor | Kurfürst | 1499 - 1535, bis 1513 gemeinsam mit seinem Bruder |
| Albrecht | Kurfürst | 1499 - 1513 |
| Joachim II. Hektor | Kurfürst | 1535 - 1571 |
| Johann Georg | Kurfürst | 1571 - 1598 |
| Joachim Friedrich | Kurfürst | 1598 - 1608 |
| Johann Sigismund | Kurfürst | 1608 - 1619 |
| Georg Wilhelm | Kurfürst | 1619 - 1640 |
| Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst | Kurfürst | 1640 - 1688 |
| Friedrich III. | Kurfürst | 1688 - 1701 |
| als Friedrich I | König | 1701 - 1713 |
| Friedrich Wilhelm I | König | 1713 - 1740 |
| Friedrich II der Große | König | 1740 - 1786 |
| Friedrich Wilhelm II | König | 1786 - 1797 |
| Friedrich Wilhelm III | König | 1797 - 1840 |
| Friedrich Wilhelm IV | König | 1840 - 1861 |
| Wilhelm I, seit 1871 zugleich Deutscher Kaiser | König | 1861 - 1888 |
| Friedrich III | König | 9. März 1888 - 15. Juni 1888 |
| Wilhelm II | König | 1888 - 1918 |
siehe auch: Bundesland Brandenburg, Provinz Brandenburg, Stadt Brandenburg an der Havel, Schloss Blankensee, Ostelbien, Roland (Statue)
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