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Sie ist auch unter den Namen Mapudungu, Araucano und Mapuche bekannt und wird von etwa 440.000 Menschen gesprochen, davon etwa 400.000 in Chile und 40.000 in Argentinien. Etwa 200.000 Menschen nutzen diese Sprache regelmäßig.
| Inhalt |
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1 Geschichte 2 Dialekte 3 Einfluß auf das Spanische 4 |
Geschichte
Die erste Mapudungun-Grammatik wurde von Pater Luis de Valdivia im Jahre 1606 veröffentlicht.
Als die Spanier ins heutige Chile vordrangen trafen sie auf drei Araukaner-Gruppen von welchen sie eine, die Pikumche (piku=Norden, che=Volk) schnell eroberten. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts hatte dann auch die südliche Araukaner-Gruppe ihre eigene Identität verloren und nur noch die zentrale Gruppe der Mapuche (mapu=Erde, che=Volk) konnte ihre Eigenständigkeit bewahren.
Dialekte
Das Mapudungu hat mehrere Dialekte. In Argentinien sind dies die Dialekte Pehuenche (Neuquén), Moluche oder Nguluche (von Limay bis zum See Lago Nahuel Huapí), Huiriche oder Veliche (in der Region des Lago Nahuel Huapi, aber auch in Valdivia in Chile) und den Ranquenche (in Chalileo, General Acha und Río Colorado).
Einfluß auf das Spanische
Aus dem Mapudungun wurde das Wort "poncho" ins Spanische übernommen.
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