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Magnesiumchlorid

Strukturformel
MgCl2
Allgemeines
Name Magnesiumchlorid
Summenformel MgCl2
Andere Namen
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
CAS-Nummer
Sicherheitshinweise
keine
R- und S-Sätze keine
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe, Atemschutz o.ä.
Lagerung Temperaturbereich, Belüftet, trocken o.ä.
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m3
LD50 (Ratte oral)
LD50 (Kaninchen)
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe farblos
Dichte 2,41 g/cm³ (wasserfrei)
Molmasse 95,23 g/mol (wasserfrei)
Schmelzpunkt 712° C (wasserfrei)
Siedepunkt ? °C
Dampfdruck x °C
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit ca. 1700 g/l Wasser (bei 20 °C)
500 g/l Ethanol (bei 20 °C)
Gut löslich in Wasser, Ethanol
Schlecht löslich in Lösungsmittel
Unlöslich in
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
ΔfH0g in kJ/mol
ΔfH0l in kJ/mol
ΔfH0s in kJ/mol
S0g, 1 bar in J/mol·K
S0l, 1 bar in J/mol·K
S0s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren ''Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Magnesiumchlorid, MgCl2, ist das Magnesiumsalz der Salzsäure. Es kommt meist als Hexahydrat MgCl2·6H2O in den Handel.

Es kommt in großen Mengen im Meerwasser vor, es ist dort nach Natriumchlorid das häufigste Salz, sowie in Salzseen und im Toten Meer. Mineralisch kommt es häufig als Carnallit, ein Doppelsalz mit Kaliumchlorid, vor.

Technisch wird es aus diesen Vorkommen gewonnen, aber auch aus den Resten der Kaligewinnung.

Es wird verwendet für die Herstellung von Magnesium durch Schmelzflusselektrolyse.

Zusammen mit Magnesiumoxid wird es in Estrichzementen verwendet.

Es kann als Streusalz verwendet werden, wirkt aber stark korrodierend.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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