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Der Maghreb war im Altertum erst unter phönizischem Einfluss. Karthago, die größte und mächtigste "punische" Stadt außerhalb Phöniziens befand sich in Tunesien. Nach den punischen Kriegen kam die Region zu Rom. Mit der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert geriet das Gebiet unter arabischen Einfluss, doch sprechen bis heute verschieden große Minderheiten die autochthonen Berbersprachen. Bis auf Marokko waren die heutigen Maghrebstaaten jahrhundertelang osmanische Vasallen, die erst durch die europäische Kolonisation im 19 und 20. Jahrhundert endgültig ihre heutigen Grenzen erhalten haben. Die maghrebinischen Dialekte des Arabischen bilden eine eigene Dialektgruppe und sind gegenseitig weitestgehend verständlich. Sie sind stark von den Berbersprachen geprägt worden, die sie weitgehend in unzugänglichere Gebiete zurückgedrängt haben. Das Maltesische war ursprünglich ein maghrebinischer Dialekt, der aber zu einer modernen Standardsprache ausgebaut wurde. Siehe auch: Ausbausprache
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