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Machimosaurus gehört zur Familie der Teleosauridae zur Unterordnung der Mesosuchia (Ordnung Crocodylia). Ausgewachsene Exemplare erreichten wahrscheinlich Körperlängen bis zu 10 Meter. Die Schnauzenform von Machimosaurus erinnert zwar an ein gavialartiges Krokodil, ist aber viel massiver gebaut, genauso wie die Zähne, die extrem breit und ebenfalls massiv erscheinen. Wie auch bei Steneosaurus, einem weiteren Meereskrokodil dieser Zeit, sind die Zähne im Kiefer unterschiedlich. Die Fangzähne der Schnauzenspitze sind lang, schmal und spitz, während hingegen alle anderen kegelförmig und stumpf ausgebildet sind. Ganz typisch ist die zerfurchte Oberfläche (Abb. 2).
Machimosaurus lebte in seichten Lagunen und im Flachmeer und war auf hartschalige Beute spezialisiert, wie z.B. die großen Meeresschildkröten jener Zeit. Dies belegen Funde von Machimosaurus zusammen mit Panzerplatten von Meeresschildkröten. Mit seinen kegelförmigen Zähnen konnte er problemlos die Schildkrötenpanzer knacken. Viele der gefundenen Panzer oder Panzerreste zeigen daher Bissverletzungen (Abb. 3). Einige Schildkröten waren nach einem Angriff mit ihrem Leben davon gekommen. Dies belegen Bissverletzungen die teilweise wieder verheilten.
Machimosaurus wird aber auch die großen Ammoniten und riesigen Panzerfische des Oberen Jura nicht verschmäht haben.
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