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Die ersten Münzen wurden im 7. Jahrhundert v. Chr in Kleinasien unter König Krösus von den Lydern geprägt. Münzen sind im Gegensatz zu Medaillen offizielle Zahlungsmittel.
Metalle
Ursprünglich wurden für die Herstellung von Münzen fast ausschließlich Gold, Silber und Kupfer, bzw. Bronze verwendet. Im 20. Jahrhundert kamen vermehrt andere Metalle wie Eisen, Nickel, Zink, Aluminium oder Chromstahl zur Anwendung. Häufig werden diese Metalle miteinander legiert, dabei ist Kupfer wegen seiner antibakteriellen Wirkung ein wichtiger Bestandteil heutiger Münzlegierungen; die gängigste Münzlegierung ist heute Kupfer-Nickel.
Münzen, deren Kurswert durch den inneren Wert (Metallwert) bestimmt ist, werden Kurantmünzen genannt. Dies traf früher auf die meisten Edelmetallmünzen zu. Der Wert heutiger Münzen ist hingegen nur durch staatliche Garantien gedeckt, womit es sich um Kreditgeld handelt.
Recht
In den Mitgliedsländern der Europäischen Währungsunion muss gemäß der EG-Verordnung Nr. 974 / 98 des Rates vom 3. Mai 1998 niemand mehr als fünfzig Münzen in einer Zahlung annehmen (mit Ausnahme der ausgebenden Behörde und den in § 3 Münzgesetz genannten Personen). Siehe hierzu auch den Artikel gesetzliches Zahlungsmittel.
Verwandte Themen: Numismatik, Münzen sammeln, Münzen des Mittelalters, Euromünzen, Deutsche Münzen, Gedenkmünze, Anlagemünze, Goldmünze
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