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Ludwig XV. war der dritte Sohn von Ludwig von Burgund und dessen Gemahlin Maria von Savoyen und der Urenkel Ludwigs XIV, dem er nach dem Tod seines Großvaters 1711 und dem Tod seines Vaters 1712 im Jahr 1715 auf den Thron folgte.
Ludwig stand bis 1723 unter der Vormundschaft seines Onkels Philippe II. von Orléans und des Kardinals Fleury. Er war seit dem 5. September 1725 mit der polnischen Prinzessin Maria Leszczynska verheiratet, deren Erbe er mit Österreich gegen Lothringen tauschte. (Siehe auch Haus Habsburg-Lothringen.) Seine offiziellen Mätressen aber waren zuerst die Madame de Pompadour und später die Madame Dubarry, durch deren extravagante Lebensweise und Prunksucht die Finanznot Frankreichs noch weiter gesteigert wurde.
Die deshalb dem Volke auferlegte Steuerlast wurde dadurch immer unerträglicher. Durch seine erfolglose Teilnahme am siebenjährigen Krieg gegen Friedrich den Großenn verspielte er fast alle französischen Überseeterritorien in Nordamerika (Québec) und Indien an England. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes (Tochter Maria Theresias von Österreich) mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Nach seinem Tod 1774 folgte ihm sein Enkel Ludwig XVI auf den Thron, da sein einziger nicht schon im Kindesalter verstorbener Sohn Ludwig Ferdinand schon 1765 gestorben war. Mit seiner Frau zeugte er zahlreiche Kinder:
''Siehe auch: Liselotte von der Pfalz
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