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Hjelmslevs Theorie führte Saussures Konzept der linguistischen Zeichen weiter. Das Zeichen wird repräsentiert durch eine Zeichenbeziehung (auch Zeichenfunktion) zwischen zwei Ebenen, der Ausdrucksebene und der inhaltlichen Ebene. Wenn man zwei Einheiten in der einen Ebene vertauscht, ergibt sich prinzipiell auch ein Unterschied in der anderen. In jeder Ebene werden die Einheiten durch ihre syntagmatische und ihre paradigmatische Beziehungen zu anderen Einheiten charakterisiert. Diese Beziehungen erzeugen in jeder Ebene eine Form (eine Struktur von Beziehungen zwischen linguistischen Einheiten), unabhängig von der Projektion auf Unterschiede in der Substanz. Syntagmatische Relationen sind dabei Beziehungen zwischen Elementen, die Teil der selben Form sind, z. B. "Win" in "Winter" oder die Subjekt-Verb-Beziehung in "Bernd schreibt". Paradigmatische semantische Beziehungen sind Beziehungen zwischen Einheiten, die einander ersetzen können, zum Beispiel Synonymie und Antonymie.
Hjielmslev nannte seine Theorie "Glossematik".
Seine wissenschaftliche Position ähnelt der der generativen Transformationsgrammatik. www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Gesch_SW/Hjelmslev/Hjelmslev.html 1)
siehe Sprachwissenschaft
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