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Lokalisation steht für die Anpassung eines Prozesses, eines Gegenstandes oder von Software an die lokalen Gegebenheiten eines Landes oder einer Region - u. a. Bücher, Filme, Programme oder Homepages. Oft wird der Begriff "Lokalisierung" verwendet, der so im Deutschen nicht existiert. Das Verb vom Substantiv "Lokalisation" ist lokalisieren, daher kommt die oft falsche Herleitung des Begriffs.
Im Falle der Softwareentwicklung - dort wird Lokalisation auch oft als l10n ('L' plus die zehn mittleren Buchstaben des englischen Wortes localization plus 'N') abgekürzt - bezieht sich die Lokalisation hauptsächlich auf die Übersetzung eines Softwareproduktes in eine (Landes-) Sprache. Neben der Übersetzung sind aber auch die Darstellung von Daten und Zeiten, Währungen und Temperaturen, Maß- und Umrechnungseinheiten sowie audiovisuelle Anpassungen von der Lokalisation betroffen. Dazu zählt auch die Anpassung von Farbpaletten, Schriften, Audio- und Sprachausgaben sowie Bildern (z. B. Flaggen). Gerade bei der Verwendung von Grafiken ist oft eine Anpasssung an die kulturellen Gegebenheiten eines Landes wichtig.
Als Vorbedingung für die Lokalisation von Software muss im Planungsprozess bereits die Internationalisierung (i18n) eingeplant werden und softwaretechnisch vorbereitet werden. Geschieht dies nicht, so ist eine nachträgliche Anpassung bzw. Lokalisation mit erhöhtem Zeit- und Kostenaufwand verbunden (Softwaretechnik).
Die im Rahmen einer Lokalisation erforderlichen Übersetzungen erfolgen meist mit spezialisierten CAT-Programmen.
Siehe auch: Internationalisierung, Globalisierung
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