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Werke
Klenzes erstes Werk war das Ballhaus am Schloss Wilhelmshöhe im Bergpark Wilhelmshöhe (Kassel). Das klassizistische Gebäude war 1809 bis 1810 unter Jérôme, König von Westfalen (dem Bruder Napoleons), als Hoftheater errichtet worden. 1828 bis 1830 wurde es unter Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Cassel von Johann Conrad Bromeis in einen Ballsaal verwandelt.
Leo von Klenze gelangte vor allem in seiner Stellung als Hofarchitekt von König Ludwig I. von Bayern zu Bedeutung. Zu seinen Aufgabenbereichen gehörte die klassizistische Umgestaltung Münchens (mit z. B. dem Königsplatz, der Ludwigsstraße, der Glyptothek, der Ruhmeshalle oder der Alten Pinakothek), der Residenz. Er schuf weiterhin die Walhalla bei Regensburg, die Befreiungshalle in Kelheim sowie die Eremitage in St. Petersburg.
1816 baute Klenze das Ismaninger Schloss auf Wunsch des Stiefsohnes Napleons, Eugen Beauharnais, und seiner Gattin Auguste Amalie klassizistisch um. Mit seiner idealitistischen Vision einer modernen Wiedergeburt griechischer Architektur war er nicht unumstritten. Klenzes Grab kann auf dem Münchner Südfriedhof im Glockenbachviertel besichtigt werden er ist außerdem Ehrenbürger der Stadt München.
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