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Als der Lek 1925 eingeführt wurde, existierte in Albanien noch der Franken (albanisch: Franga) als Währung. In Anlehnung an die Lateinische Münzunion wurden Stücke zu einem und zwei Franken in Silber geprägt, 10er und 50er sollten Goldmünzen sein. Der größte Teil des in Albanien umlaufenden Geldes waren in der Zwischenkriegszeit aber ausländische Münzen, vor allem französische Goldfranc und italienische Lira, denn die eigenen Prägungen konnten den Bedarf nicht annähernd decken. Papiergeld wurde in Albanien vor dem Zweiten Weltkrieg zwar ausgeben, ist aber in der noch sehr archaischen Gesellschaft nicht allgemein akzeptiert gewesen. Die 1925 eingeführten Leke (Plural von Lek) hatten den Wert von einem Fünftel des Franken (5 Lek = 1 Franken). Als Kleingeld gab es die Qindarkë (100 Qindarka = 1 Lek) Unter der Herrschaft der Kommunisten wurde der Lek alleiniges Zahlungsmittel. nur noch fiktive Bindung an den Metallwert wurde nach 1945 aufgegeben und das vermehrt ausgegebene Papiergeld setzte sich endgültig durch. Zwischen 1947 und 1964 ließ die Sozialistische Volksrepublik Albanien nur Leke ausprägen. Danach gab es als Kleingeld wieder Quindarka. Diese wurden nach 1990 als der Wert des Lek schnell verfiel wieder abgeschafft. Heute ist das Fünf-Lek-Stück die kleinste Münze im Umlauf. Das Ein-Lek-Stück wird fast ausschließlich an Sammler abgegeben.
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