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Landkreis Emmendingen

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Region: Südlicher Oberrhein
Verwaltungssitz: Emmendingen
Fläche: 679,9 km²
Einwohner: 155.160 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 228 Einw./km²
Kfz-Kennzeichen: EM
Amtlicher Kreisschlüssel: 08 3 16
Landrat: Hanno Hurth
Adresse der Kreisverwaltung: Bahnhofstraße 2-4
79312 Emmendingen
Offizielle Website: www.landkreis-emmendingen.de/ www.landkreis-emmendingen.de
E-Mail-Adresse: mail@landkreis-emmendingen.de mail@landkreis-emmendingen.de
Karte
Der Landkreis Emmendingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Südlicher Oberrhein im Regierungsbezirk Freiburg. Er grenzt im Norden an den Ortenaukreis, im Osten an den Schwarzwald-Baar-Kreis, im Süden an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie an die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze zu Frankreich mit dem dortigen Arrondissement Sélestat-Erstein innerhalb des Département Bas Rhin.

Inhalt
1 Geografie
2 Wirtschaft
3 Verkehr
4 Geschichte
5 Politik
6 Wappen
7 Städte und Gemeinden
8 Sonstiges
9

Geografie

Der Landkreis Emmendingen hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene und am Schwarzwald. Hier gehört vor allem das Tal der Elz, welche ein rechter Nebenfluss des Rheins ist, zum Kreisgebiet.

Wirtschaft

Der Landkreis Emmendingen ist im Wesentlichen landwirtschaftlich geprägt und weist nur eine geringe Industriedichte auf. Diese befindet sich vor allem im Elztal (Textilindustrie, Elektrotechnik)sowie rund um Emmendingen und Herbolzheim (Maschinenbau). Der Schwerpunkt der landwirtschaftlichen Tätigkeit ist der Weinanbau (bekannteste Weinorte: Endingen, Malterdingen, Sasbach).

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 5 Basel - Karlsruhe und mehrere Bundesstraßen, darunter die B 3 Basel - Karlsruhe und die B 294 Freiburg - Haslach im Kinzigtal. Ferner erschließen mehrere Landes- und Kreisstraßen den Landkreis.

Geschichte

Der Landkreis Emmendingen geht zurück auf das alte Bezirksamt Emmendingen, das nach dem Übergang an Baden nach 1803 errichtet wurde. Im Laufe seiner Geschichte wurde es mehrmals verändert (u.a. 1872 Aufhebung des Amtes Kenzingen und 1924 Aufhebung des Amtes Breisach) und 1936 in den Landkreis Emmendingen überführt. Gleichzeitig wurden die meisten Orte des aufgelösten Amtes Waldkirch zugeordnet. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis zunächst nicht verändert. Lediglich durch die Gemeindereform erfuhr er in den Folgejahren einen geringen Zuwachs. Die ursprünglich Absicht, den Landkreis Emmendingen mit dem Landkreis Lahr zu vereinigen, wurde nicht realisiert. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Emmendingen 24 Gemeinden, darunter 6 Städte und hiervon wiederum 1 "Große Kreisstadt" (Emmendingen; die Stadt Waldkirch hat 2003 die Grenze von 20.000 Einwohner überschritten und könnte somit die 2. Große Kreisstadt werden). Größte Stadt ist Emmendingen, kleinste Gemeinde ist Forchheim/Kaiserstuhl.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses Gremium wählt den Landrat für eine Amtszeit von 8 Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Emmendingen seit 1945:

Wappen

Beschreibung:
Gespalten und halb geteilt: vorn in Gold ein roter Schrägbalken; hinten oben in Silber ein schwarzer Sechsberg, unten in Blau ein silberner Flug (Wappen-Verleihung 5. November 1956
Bedeutung:
Das Wappen symbolisiert die Herrschaften, die sich das Kreisgebiet in früheren Jahrhunderten teilten, das Land Baden (Schrägbalken), die Herren von Schwarzenberg ("Schwarzer Berg") und die Herren von Üsenberg (Flug).

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Elzach (7.017 Einwohner)
  2. Emmendingen (25.727)
  3. Endingen am Kaiserstuhl (8.786)
  4. Herbolzheim (9.476)
  5. Kenzingen (8.926)
  6. Waldkirch (19.961)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Gemeindeverwaltungsverband "Denzlingen-Vörstetten-Reute" mit Sitz in Denzlingen; Mitgliedsgemeinden: Denzlingen, Reute und Vörstetten
  2. Gemeindeverwaltungsverband "Elzach" mit Sitz in Elzach; Mitgliedsgemeinden: Stadt Elzach und Gemeinden Biederbach und Winden im Elztal
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Emmendingen mit den Gemeinden Freiamt, Malterdingen, Sexau und Teningen
  4. Gemeindeverwaltungsverband "Kenzingen-Herbolzheim" mit Sitz in Kenzingen; Mitgliedsgemeinden: Städte Herbolzheim und Kenzingen sowie Gemeinden Rheinhausen und Weisweil
  5. Gemeindeverwaltungsverband "Nördlicher Kaiserstuhl" mit Sitz in Endingen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Endingen und Gemeinden Bahlingen, Forchheim/Kaiserstuhl, Riegel, Sasbach/Kaiserstuhl und Wyhl
  6. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Waldkirch mit den Gemeinden Gutach im Breisgau und Simonswald
Gemeinden
  1. Bahlingen am Kaiserstuhl (3.698 Einwohner)
  2. Biederbach (1.724)
  3. Denzlingen (13.017)
  4. Forchheim/Kaiserstuhl (1.249)
  5. Freiamt (4.266)
  6. Gutach im Breisgau (4.428)
  7. Malterdingen (2.836)
  8. Reute im Breisgau (3.111)
  9. Rheinhausen (3.274)
  10. Riegel am Kaiserstuhl (3.481)
  11. Sasbach am Kaiserstuhl (3.295)
  12. Sexau (3.154)
  13. Simonswald (3.143)
  14. Teningen (11.812)
  15. Vörstetten (2.715)
  16. Weisweil (2.093)
  17. Winden im Elztal (2.784)
  18. Wyhl am Kaiserstuhl (3.651)

Sonstiges

Landkreise und kreisfreie Städte in Baden-Württemberg
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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