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Löslichkeit

Die Löslichkeit eines Stoffes gibt an, ob und in welchem Umfang ein Reinstoff in einem Lösungsmittel gelöst werden kann. Sie bezeichnet also die Eigenschaft eines Stoffes, sich unter molekularer Verteilung mit dem Lösungsmittel homogen zu vermischen. Meist ist das Lösungsmittel eine Flüssigkeit.

Man unterscheidet daher die

Qualitative Löslichkeit

In welchen Flüssigkeiten ein Stoff löslich ist, hängt von dem chemischen Aufbau eines Stoffes ab.

So sind salzartige Stoffe fast nur in polaren Lösungsmitteln wie Wasser oder auch Fluorwasserstoff (HF) löslich. Viele wachsartige Stoffe sind dagegen nur in organischen Lösungsmitteln wie Benzin (ein apolares Lösungsmittel) löslich.

Einige, wie zum Beispiel Ethanol (Trinkalkohol) sind sowohl in Wasser als auch apolaren Lösungsmitteln löslich. Aceton ist mit fast jeder Flüssigkeit mischbar.

Quantitative Löslichkeit

Die quantitative Löslichkeit gibt die Menge eines Stoffes an, die unter gegebenen Bedingungen (Temperatur, Druck, wenn nicht anders angegeben Standardbedingungen) maximal in einer bestimmten Menge der Lösung löslich ist. Bei Salzen kann die Löslichkeit aus dem Löslichkeitsprodukt berechnet werden:

Die Löslichkeit des Salzes AnBm:

Die quantitative Löslichkeit wird in verschiedenen Einheiten angegeben:

Siehe auch: Lösung (Chemie), Stoffkonzentration


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