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Viele dieser Kristallschädel wurden angeblich in Südamerika entdeckt und sollen aus der Maya- oder Inkakultur stammen. Doch wurde keiner dieser angeblichen Funde unter wirklich wissenschaftlich nachvollziehbaren Umständen gemacht. Häufig gibt es nur das Wort bzw. die Versicherung des Entdeckers über die Herkunft.
Viele Wissenschaftler halten die Kristallschädel daher für modernere Anfertigungen, die im 19. Jahrhundert in Idar-Oberstein, einem Zentrum der europäischen Kristallschleiferei, entstanden sind.
Die "New Age"-Bewegung vermutet hinter den Kristallschädeln eine Art holographischen Speicher, auf dem Informationen über das verschollene Atlantis oder über außerirdische Zivilisationen gespeichert sind.
Die Kontroverse, ob es sich um altertümliche Artefakte oder moderne "Fälschungen" handelt, hält bis heute an. Mit ein Grund ist, dass sich das Alter von Kristall nicht exakt datieren lässt.
Auch das Vorhandensein von Bearbeitungsspuren, die auf rotierende Schleifscheiben hinweisen, spricht nicht unbedingt für eine moderne Fertigung, da auch andere Kristallartefakte der Maya-Kultur mit ähnlichen Schleif- und Bearbeitungsspuren entdeckt wurden.
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