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Der Begriff "Kopten" verweist auf ihr Herkunftsland, denn er bezeichnet Ägypter. Die Koptischen Katholiken führen sich auf den Evangelisten Markus zurück. Innerhalb der Einigungsbestrebungen des Konziles von Florenz kam es am 4. Februar 1442 zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und der Koptischen Kirche zum Abschluss eines Unionsvertrages, welcher jedoch ohne Folgen blieb. Erst 1741 wurde der Koptische Bischof von Jerusalem, Amba Athanasius, und etwa 2.000 Gläubige durch Papst Benedikt XIV erneut in die Katholische Kirche aufgenommen. Die Wirren des Osmanischen Reiches führten dazu, dass das Patriarchat der Koptisch-Katholischen Kirche durch Leo XIII 1895 erneut errichtet werden musste. Vorerst in enger Abhängigkeit von Rom, besonders finanziell, blieb das Patriarchat aufgrund verschiedener Schwierigkeiten zwischen 1908 und 1927 unbesetzt. Nach einer erneuten Probezeit von 20 Jahren, konnte dass Patriarchat ab 1947 endgültig errichtet werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Orthodoxen Kirchen waren die Kopten nie eine Staatskirche und das Mönchtum besaß immer eine große Bedeutung.
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