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Für internationale Einkommensvergleiche ermitteln internationale Organisationen (z.B. Weltbank, EUROSTAT) solche Kaufkraftparitäten empirisch, um Verzerrungen durch Wechselkursschwankungen zu eliminieren. Da viele Entwicklungsländer unterbewertete Währungen aufweisen, stellt sich ihr Pro-Kopf-Einkommen in Kaufkraftparitäten (oder Kaufkraftstandards) zumeist höher dar als mit offiziellen Wechselkursen umgerechnet.
Ein populäres Beispiel für Kaufkraftparitäten ist die vom Economist regelmäßig veröffentliche sog. BigMac-Parität: Dabei wird ermittelt, wieviel ein Hamburger in einem McDonalds-Restaurant in den verschiedenen Ländern der Welt kostet; diese Preise werden zur Grundlage einer Währungsumrechnung gemacht.
www.economist.com/markets/Bigmac/index.cfm BigMac-Parität des Economist
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