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Karviná

Karviná (deutsch Karwin) ist eine Bezirksstadt mit 63.800 Einwohnerns in der Region Mährisch-Schlesien im Osten Tschechiens. Sie liegt an der Olsa im oberschlesischen Steinkohlenrevier an der Grenze zu Polen. Karvína ist eine bedeutende Industriestadt und Zentrum der Schwerindustrie.

Karwin war 1880 noch ein Dorf, hatte aber fast 5000 Einwohner und gehörte der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, an der Kaschau- Oderberger- Eisenbahn. Es hatte ein Schloss und eine Brauerei und war damals schon ein Zentrum des Steinkohlenbergbaus und der Koksherstellung. Seit 1910 war Karwin mit Mährisch Ostrau (jetzt Teil von Ostrava) mit einer Eisenbahn (Lokaleisenbahn MDOK) verbunden. 1944 wurden Karwin, Bad Darkau, Freistadt, Roy und Altstadt zur Stadt Karwin-Freistadt vereinigt. Nach dem 2. Weltkrieg war Fryštát zunächst wieder eigenständig, bis es 1948 erneut zu Karviná eingemeindet wurde. Es ist seither das eigentliche Zentrum der Stadt.

Am rechten Olsaufer liegt Fryštát (Freistadt), einst eine selbständige Stadt, mit Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichtes in Österreichisch Schlesien. Es hatte 1880 2.244 Einwohner. Freistadt wurde 1268 erstmals erwähnt und später war es ein Sitz der Grafen von Larisch, die dort ein Schloss und Gestüt besaßen.

Genau gegenüber am linken Ufer der Olsa liegt der Stadtteil Lázně Darkov (Bad Darkau), der wegen seiner jod- und bromhaltigen Wässer seit 1870 ein beliebtes Kurbad war. Nach der Heirat der Gräfin Franziska Larisch von Mönnich mit dem Austrofaschisten Ernst Rüdiger Fürst Starhemberg im Jahre 1898 kurierten sich die Starhemberger oft in Bad Darkau. Später wurde der Ort mit Roy vereinigt und ist auch als Bad Roy-Darkau bekannt

Inhalt
1 Persönlichkeiten
2 Ortsteile
3
4

Persönlichkeiten

Ortsteile

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