| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Genauer geht es darum, Systeme zu entwickeln, die
Methoden der KI
Viele ältere Methoden, die in der KI entwickelt wurden, basieren auf heuristischen Lösungsverfahren. In jüngerer Zeit spielen mathematisch fundierte Ansätze aus der Statistik, der Mathematischen Programmierung, und der Approximationstheorie eine bedeutende Rolle.
Die Techniken der KI lassen sich grob in Gruppen einteilen:
Zahlreiche Anwendungen wurden auf der Grundlage von Techniken entwickelt, die einst Forschungsgebiete der KI waren oder es noch sind. Einige Beispiele:
Von daher ist es unmöglich, dass je eine Maschine jene Art von Intelligenz besitzt, wie sie dem Menschen zukommt.
Mag auch die "Intelligenz" einer Maschine in unvorstellbarem Ausmaß anwachsen, so ist diese Steigerung immer nur graduell und hebt den qualitativ bestehenden Unterschied zwischen Mensch und Maschine nicht auf. Maschinelle "Intelligenz" ist i.a. von Rechenoperationen abhängig; Einsicht und Urteilsfähigkeit oder gar Freiheit der Entscheidung kann einer Maschine als solcher nie zukommen - bestenfalls eine derart perfekte Simulation solcher an sich nur dem Menschen möglicher geistiger Prozesse, dass der Schein einer eigenständigen, dem Menschen möglicherweise gar überlegenen Intelligenz entstehen könnte.
Philosophische Kritik
Die philosophische Kritik setzt sich vorwiegend mit den Bedingungen der Möglichkeit der starken KI (s.o.) auseinander.Metaphysische Einwände
Vom Standpunkt einer aristotelisch-thomistischen Substanz-Metaphysik, die nicht nur im Altertum und Mittelalter großen Einfluss besaß, sondern auch in der Neuzeit und Moderne von manchen vertreten wird, sind Maschinen als "tote", da unbelebte Wirklichkeiten prinzipiell als in der Seinsordnung niedriger stehend als alle Lebewesen einzustufen, deren höchste Stufe im Bereich der sichtbaren Wirklichkeit der Mensch als "animal rationale" darstellt, d.h. als Lebewesen, das mit Vernunft ausgestattet ist.Kritik der metaphysischen Sichtweise
Neuzeitliche Kritiker werfen den Metaphysikern vor, dass die Frage nach Intelligenz nicht mit der Frage nach der Stellung in einer (gottgegebenen) Seinsordnung zusammenhänge: Ein "niedrig stehendes" Wesen könne über genausoviel Intelligenz verfügen wie ein "höher stehendes" Wesen. Sobald es gelänge "die Intelligenz einer Maschine in unvorstellbarem Ausmaß anwachsen" zu lassen, habe die KI ihr Ziel erreicht.Zur Abgrenzung von Mensch und Maschine
Auch in der Gegenwart wird jedoch von einigen der Standpunkt vertreten, dass es einen unüberwindlichen Unterschied zwischen dem Menschen und allen seinen Produkten gibt, der eine KI im echten Sinne unmöglich macht. Ein Vertreter ist beispielsweise Rolf Eraßme (siehe Literatur und Weblinks). Einer der prominentesten Kritiker der Idee, man könne menschliche Intelligenz mit Maschinen nachahmen, ist der Philosoph John Searle mit seinem Gedankenexperiment des Chinesischen Zimmerss.
Marvin Minsky formulierte den auch als Starke These der Künstlichen Intelligenz bekannten Satz: "The brain happens to be a meat machine" (Das Gehirn ist eine Maschine aus Fleisch). Den Beweis für diesen Satz ist die KI jedoch bislang schuldig geblieben. Ebenso fehlt der Gegenbeweis, dass Geist und Bewusstsein nichtmaterielle Phänomene sind.Siehe auch
, 2. Auflage, 2002, Prentice Hall. (Das aktuelle Standardwerk zum Thema.)
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |