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Der französische Jura ist ein junges Faltengebirge, das bei Chambèry (Savoyen) von den Alpen abzweigt und in nordöstlicher Richtung verläuft. Höchster Punkt ist der Crêt de la Neige mit 1718 Metern.
Der Schweizer Jura ist die direkte Fortsetzung des französischen Jura und begrenzt in einem nach Osten offenen Bogen das Schweizerische Mittelland. Er endet in der Lägernkette bei Dielsdorf im Kanton Zürich, südlich des Rheins. Auf der Ostseite ist der Kettenjura bestehend aus langgestreckten stark gefalteten Höhenzügen mit Erhebungen bis über 1600 m ü. M. (La Dôle 1677 m ü. M. und Mont Tendre 1679 m. ü. M.), auf der Westseite der Tafeljura, eine wasserarme Hochfläche. Die Flüsse folgen den Längstälern und durchbrechen diese in engen, tiefen Schluchten (frz. Cluse, dt. Klusen). Das Klima ist mitunter rauh, feucht und kalt. Dennoch eignet sich das Schweizer Jura als Feriengebiet für Freunde des Wanderns und Skiwanderns. Besonders malerisch ist der im Kanton Jura gelegene Teil des Juras, welcher Freiberge (franz. Franches Montagnes) genannt wird, dieser Teil des Juras wird durch weite Weiden und grosse, freistehende Tannen geprägt. Wirtschaftlich überwiegen Viehzucht, Uhren- und Maschinenindustrie. Siehe auch: Kanton Jura, Berner Jura.
Der deutsche Jura ist nicht gefaltet, sondern aus flach lagernden Schichten aufgebaut und besteht aus Hochflächen, die nach Norden und Westen steil abfallen (Tafeljura). Er gliedert sich in den Schwäbischen Jura (Schwäbische Alb) und den Fränkischen Jura (Fränkische Alb).
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