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Joseph Kabila wurde am 26. Januar 2001 zum Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo ernannt. Er folgte seinem Vater Laurent-Desire Kabila in das Amt, der am 16. des selben Monats einem Attentat erlagen war.
Joseph Kabila bemühte sich, dem vom Bürgerkrieg zerrüttetem Land ein wenig Stabilität zu verleihen, indem er versuchte die Präsenz ausländischer Truppen, vor allem aus Ruanda und Uganda, zu verringern. Er ließ UN-Blauhelme in das Land, die die Fronten zwischen Rebellen, einheimischen Truppen und ausländischen Truppen überwachen sollten.
Im Dezember 2002 wurde ein Friedensabkommen zwischen den Rebellen und der Regierung geschlossen, worauf dann im Juli unter seiner Leitung eine Allparteienregierung anberaumt wurde. Diese veranlasste für 2005 freie Wahlen.
Am 28. April 2004 scheiterte gegen Joseph Kabila ein Staatsstreich, der wohl von alten Anhängern des früheren Präsidenten Mobutu Sese Seko organisiert worden war.
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