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Johann II. war der zweite Sohn von Philipp VI von Frankreich und dessen erster Gemahlin Johanna von Burgund.
Unter ihm begann 1355 nach Ablauf des Waffenstillstandes erneut der Krieg mit England. Eduard, der Schwarze Prinz, landete im Garonnegebiet, verwüstete Auvergne, Limousin und Poitou, suchte aber bei Annäherung des französischen Heers sich nach Bordeaux zurückzuziehen. Indes bei Poitiers wurde seinem kleinen Heer der Rückzug abgeschnitten. Hart bedrängt, bot er Johann für freien Abzug einen siebenjährigen Waffenstillstand an; Johann jedoch, siegesgewiß, schlug jeden gütlichen Vergleich aus, und so kam es am 19. September 1356 bei Maupertuis zu einer Schlacht, in welcher Johann Sieg und Freiheit verlor. Erst der Friede von Brétigny 1360 befreite ihn aus seiner Haft, nachdem er, außer 3 Mill. Goldstücke, mehrere Provinzen abzutreten versprochen hatte. Da sein als Geisel in England zurückgelassener Sohn, der Herzog von Anjou, noch vor Bezahlung der Loskaufssumme von da entfloh, kehrte Johann Anfang 1364 nach London in seine Gefangenschaft zurück, wurde hier als königlicher Gast glänzend empfangen, starb aber schon am 8. April dieses Jahres. Sein ältester Sohn aus erster Ehe wurde als Karl V sein Nachfolger.
Die von Johann 1363 gestiftete Sekundogenitur des Hauses Valois, Burgund, schlug ebenfalls zu Frankreichs Verderben aus, so daß nach ihm kein Thronfolger mehr Johann genannt wurde.
Am 23. Juli 1332 heiratete er in erster Ehe Jutta von Luxemburg. Die Liste ihrer Nachkommenschaft ist umfangreich:
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