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Jodmangel

Jodmangel entsteht, wenn der Körper über die Nahrung oder das Trinkwasser zu wenig des lebenswichtigen (essentiellen) Spurenelements Jod aufnimmt. In erster Linie wird es zum Aufbau des Schilddrüsenhormons Thyroxin benötigt. Die Schilddrüse kann Jod aus dem Blut aufnehmen und anreichern.

Jod ist in der Seeluft, Meersalz, Algen und Fisch in natürlicher Weise enthalten.

In Fleisch, Milchprodukten, Fertiggerichten, Kantinenessen und handelsüblichem Kochsalz wird es künstlich zugesetzt.

Bei Jodmangel reagiert die Schilddrüse mit starkem Wachstum, der zur Bildung eines Kropfes führen kann. Bei diesem nachgewiesenen Mangel ist eine Jodzuführung notwendig.

Besteht aber das Risiko / der Verdacht einer Überfunktion der Schilddrüse, z. B. Morbus Basedow oder einer autoimmunen Schilddrüsenstörung, z. B. Hashimoto-Thyreoiditis, dann muss mit dem Jod sehr gespart werden.

Obwohl die deutschen Böden jodarm sind, ist Deutschland seit der Jodierung der Lebensmittel kein Jodmangelland mehr. Die Jodversorgung ist ausreichend, laut neueren Untersuchungen.

Inhalt
1 Extreme Ansichten über den Jodbedarf
2 Deckung des Tagesbedarfs
3 Weblinks pro Jodierung
4 Weblinks kontra Jodierung

Extreme Ansichten über den Jodbedarf

1) Deutschland ist ein Jodmangelland
2) Die Jodierung der Lebensmittel grenzt an Körperverletzung

Es ist wichtig, zu differenzieren, dass nicht jeder in Deutschland unter Jodmangel leidet!

Ärzte stellen vermehrt fest, dass durch die Jodierung in Deutschland die Kropfbildung durch Jodmangel viel geringer wurde aber gleichzeitig bestimmte Schilddrüsenerkrankungen häufiger auftreten als vor der Jodierung. Sie werden durch Jod gefördert / ausgelöst.

Man kann Jod nicht für alle Krankheiten verantwortlich machen, aber eine gewisse Sensibilisierung der Fachleute bei diesem Thema wird dringend nötig.

Deckung des Tagesbedarfs

Der WDR hat im März 2004 einen kurzen Bericht gesendet, in dem der Jodgehalt von Kuhmilch gemessen wurde. Er lag zwischen 17 und 490 µg Jod/Liter. Der Tagesbedarf wird u.a. von der WHO mit 150 bis 200 µg Jod beschrieben.

Empfindliche und erblich vorbelastete Personen können davon Schaden nehmen, aber es ist fast nicht möglich sich jodarm zu ernähren. Jodzusätze werden in der Milch und anderen Lebensmitteln, wie Fleisch nicht zwingend deklariert. So summiert sich die Jodzuführung während eines Tages. Milchprodukte, Salz und Fleisch werden fast jeden Tag verzehrt.

Weblinks pro Jodierung

Weblinks kontra Jodierung


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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