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Jitzhak Rabin

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Friedensnobelpreis1994
|----- align="right" |   |----- align="right" | |} Jitzhak Rabin (יצחק רבין * 1. März 1922 in Jerusalem; † 4. November 1995 in Tel Aviv) war ein israelischer General und Politiker.

Rabin hatte zweimal das Amt des Ministerpräsidenten Israels inne, erstmals von 1974 bis 1977 und nochmals von 1992 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1995. Er war verheiratet mit der gebürtigen Königsbergerin Leah Rabin, geborene Schlossberg.

Rabin besuchte Militärschulen und wurde schließlich von 1964 bis 1968 Generalstabschef, ein Amt, das er auch während dem Sechstagekrieg ausübte.

Nach dem Ende seiner militärischen Karriere wurde er 1968 als Botschafter in die Vereinigten Staaten entsandt. 1973 wurde Rabin als Mitglied der Arbeiterpartei in die Knesset gewählt und zum Arbeitsminister ernannt. Am 3. Juni 1974 wurde Rabin Nachfolger Golda Meirs als Ministerpräsident. In dieser Amtszeit fand die Befreiung der Geiseln eines von Palästinensern entführten Air-France Flugzeuges in Entebbe (Uganda) statt.

In seiner zweiten Amtszeit von 1993 an spielte Rabin eine tragende Rolle im Oslo-Abkommen, das einen Abzug der israelischen Armee aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen sowie eine palästinensische Selbstverwaltung in diesen Gebieten vorsah. Nach einer Übergangszeit sollte ein dauerhafter Status der Gebiete ausgehandelt werden. Für seine Beteiligung in diesem Prozess erhielt er 1994 zusammen mit Jassir Arafat und Shimon Peres den Friedensnobelpreis.

Rabin wurde am 4. November 1995 von Yigal Amir in Tel Aviv erschossen.

Jitzhak Rabin wurde posthum der Deutsche Medienpreis 1995 in Baden-Baden verliehen.

Ministerpräsidenten Israels
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