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Der Begriff leitet sich aller Wahrscheinlichkeit nach von einer Verballhornung des englichen Namen für Maschine (Engine) ab. Die Jenny gilt mit ihrem hohem Zuwachs an Produktivität gegenüber dem Spinnrad als ein Meilenstein der industriellen Revolution und der Techikgeschichte.
Der Erfinder der "Jenny" war der Weber James Hargreaves aus England. Seine Erfindung im Jahre 1761 ermöglichte eine erhebliche Steigerung der Produktivität des Spinnprozesses - somit war es möglich, das ein Spinner genau einen Weber mit Vormaterial versorgen konnte. Zuvor hatte das Verhältnis bei 4 bis 8 Spinnern und einem Weber gelegen.
Die Jenny verbreitete sich schnell in der gesamten Textilindustrie, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Textilmaschinen noch mit der menschlichen Muskelkraft angetrieben werden konnte. Der Arbeitsprozess war allerdings recht anspruchsvoll, da das eigentliche Spinnen der Fasern vom darauffolgenden Aufwickeln der fertigen Fadens getrennt war und auf allen Spindeln gleichzeitig erfolgte. Zudem konnte der Spinner die Zufuhr der Fasern nicht mehr mit den eigenen Fingern vornehmen, sondern mußte an dieser Stelle ein Gespür für das Verhalten der eigenen Maschine entwickeln, die diesen Arbeitsschritt mit klauenähnlichen Zangen durchführte. Somit stiegen die Ansprüche an Qualifikation des Spinners beträchtlich.
In den folgenden Jahrzehnten der Industriellen Revolution wurde die "Jenny" durch leistungsfähigere Spinnmaschinen ersetzt, die dann stets von einer fremden Energiequelle wie zunächst dem Wasserrad und später der Dampfmaschine angetrieben wurden.
Siehe auch: Waterframe, Mule, Selfactor
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