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1 Topographisch: 2 Geologisch: 3 Festungsbau: |
Die Neubefestigung des Isteiner Klotzes als Bestandteil des Westwalles durch die nationalsozialistischen Machthaber begann bereits 1936. Bis zum Ende des zweiten Weltkriegeses wurden nach und nach 113 Bunker errichtet. Mit ihren Wand- und Deckenstärken von bis zu 3,5 m galten sie als die am stärksten befestigten Anlagen des gesamten Westwalles am Oberrhein. Die einzelnen Bunker wurden durch ein 2 km langes System von Hohlgängen mit einander verbunden. An der Oberfläche des Isteiner Klotzes wurde eine 105 Tonnen schwere Panzerkuppel für die Gefechtsbeobachtung gebaut. In die Kuppel führte eine fast 56 m hohe Treppe.
Nach dem Ende des Krieges wurden die Befestigungsanlagen zu großen Teilen geschleift. Die noch vorhandenen Räume innerhalb des Gebirgsmassivs nutzt zurzeit die Bundeswehr als Lagerräume.
Siehe auch: Liste von FestungenTopographisch:
Vorgebirge zwischen den Dörfern Istein und Kleinkems, das sich ca. 150 Meter über die Rheinauen erhebt. Am westlichen Ende bei Istein bildet der Rücken ein steiles Kliff.Geologisch:
Ca. 170 km2 große Zone mit jurassischen Ablagerungen, die zwischen dem Rheingraben und dem südlichen Schwarzwald eingekeilt ist. Der Isteiner Klotz versperrte ursprünglich dem Rhein den Weg Richtung Norden, so dass dieser zuerst übers Rhonetal ins Mittelmeer floss.Festungsbau:
Der Isteiner Klotz wurde wegen seiner exponierten Lage gegenüber der französischen Grenze immer wieder mit Burgen und Festungsanlagen versehen. Die zwischen 1902 und 1907 entstandenen Anlagen mussten auf Grund der Bestimmungen des Vertrages von Versailles im Jahre 1921 geschleift werden.
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