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| Iltisse | ||||||||||||
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Schwarzfußiltisse | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Iltisse sind eine mit den Wieseln und Nerzen dicht verwandte Untergattung der Marder. Es gibt drei Arten:
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1 Europäischer Iltis 2 Frettchen 3 Andere Arten 4 Sonstiges |
Europäischer Iltis
Der Iltis lebt in Wäldern, Feldern und Wiesen, auch in menschlicher Nähe bei Dörfern und Höfen. Seine Beutetiere sind Ratten und Mäuse, seltener auch Kaninchen, Vögel und Eidechsen. Manchmal erlegt er auch Schlangen durch einen schnellen Biss. Er ist aber, anders als manchmal behauptet, nicht gegen Schlangengift immun.
Der Rüde ist größer, bis zu 60 cm Länge, als die Fähe, rund 30 bis 40 cm Länge.
Der Iltis bewohnt Fuchs- u. Kaninchenbauten, er findet Unterschlupf in Scheunen, Gemäuern und in anderen Verstecken in der Nähe menschlicher Siedlungen. Die Lebensweise ähnelt der des Steinmarders. Iltisse klettern fast nicht, sondern bewegen sich auf dem Boden.
Frettchen
Seit alter Zeit wird der Iltis in Gefangenschaft gezüchtet und zur Jagd verwandt. Diese Zuchtform, die normalerweise ein Albino ist, nennt man Frettchen.
Die Herkunft des Frettchens ist ungewiss. Es stammt wahrscheinlich von spanischen oder nordafrikanischen Iltispopulationen ab. Es ist mit dem Europäischen Iltis ohne Einschränkung kreuzbar. In manchen Gegenden, in denen es keine wilden Iltisse gibt, sind Frettchen entlaufen und zu Wildtieren geworden (z.B. auf Sardinien und Sizilien).
Diese Farbform ist eine Zuchtform und hat nicht die eigentliche Farbgebung des natürlichen Iltis.
Frettchen werden noch immer zur Jagd benutzt oder auch als Haustiere gehalten. Sie stellen aber besondere Ansprüche an ihre Pfleger. So benötigen sie viel Platz und auch frisches Fleisch zum Fressen. Die Fähen sollten kastriert werden, um einer Dauerranz (Östrogenvergiftung) vorzubeugen. Frettchen sind im Gegensatz zum wilden Iltis im Laufe der Domestikation zu Gruppentieren geworden, die auf das soziale Zusammenleben mit Artgenossen angewiesen sind. Empfohlener Platzbedarf für zwei Tiere ist ein Käfig von mindestens 2 m² Grundfläche, bei einer Außenhaltung sollten es mindestens 6 m² sein. Die Tiere sollten jeden Tag mindestens zwei Stunden Freilauf erhalten.
Andere Arten
Der Steppeniltis ist ursprünglich in Sibirien verbreitet gewesen. Im 19. Jahrhundert überquerte er mit oder ohne menschliches Zutun den Ural und ist nun auch in Osteuropa stellenweise heimisch geworden.
Sein Lebensraum sind Steppen und Halbwüsten, wo er vor allem Hamster und Ziesel jagt.
Der Schwarzfußiltis vertritt unseren Iltis in der nordamerikanischen Prärie. Er ernährt sich vor allem von Präriehunden.
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |