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Hans von Aachen wurde 1552 in Köln in einer Familie geboren, die aus Aachen stammt - daher leitet sich sein Name ab. Er begann in Köln als Schüler eines unbekannten flämischen Malers zu malen. Ab 1574 setzte er seine Studien in Italien, in Florenz und Rom, vielleicht auch in Venedig fort. Hier entwickelte er seinen manieristischen Stil.
Er kehrte 1588 nach Deutschland zurück und erwarb sich einen Ruf als Portraitmaler für vornehme Kunden in Köln, den herzoglichen Hof in München und die Familie Fugger in Augsburg. 1592 malte er das offizielle Portrait Rudolfs II an dessen Prager Hof. Hier blieb er bis zu seinem Tode 1615.
Von Aachen gilt als typischer Vetreter des Manierismus. Zu seinen Werken gehören vor allem allegorische, mythologische und religiöse Bildnisse, darunter auch Handzeichnungen.
Seine Bilder hängen heute unter anderem in der Eremitage (Sankt Petersburg, Russland), dem J. Paul Getty Museum (Los Angeles, USA), der Londoner Nationlgalerie (Großbritannien), der Alten Pinakothek (München), der Kunsthalle Bremen, dem Los Angeles County Museum of Art (USA), der Staatsgalerie Stuttgart und der Prager Nationalgalerie (Tschechien).
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