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Hamza

Hamza (ء) wird heute statt "Alif" als erster Buchstabe des arabischen Alphabets genannt. Vor der Neuordmung des arabischen Aphabets ordnete man jedem Buchstaben eine Zahl zu, so dass man aus dieser Reihenfolge die alte Ordnung erschließen kann. In dieser alten Ordnung gab es noch kein Hamza und folglich hat es auch nicht den Zahlenwert "1", sondern Alif hat diesen Wert und Hamza ist kein Zahlenwert zugeordnet. Hamza entspricht dem Stimmabsatz im Deutschen oder glottal stop im Englischen (vgl. die Namen Beatrix [ohne Stimmabsatz] und Be'ate [mit Stimmabsatz]).

Das Hamza gilt im arabischen Lautsystem als vollwertiger Konsonant. Allerdings besteht ein Unterschied zu den anderen Buchstaben, da Hamza selten in seiner Grundform (ء) steht, sondern meistens über oder unter einen so genannten Trägervokal (arab. kursiy: ا, و, ي) gesetzt wird. Die Schreibung unterliegt dabei genau festgelegten Regeln:

Am Anfang ist immer Alif der Träger (dies gilt auch, wenn eine Präposition wie ب bi- oder ل li- vorangeht).
In der Mitte richtet sich die Schreibung nach dem vorangehenden oder nachfolgenden Vokal:

Am Ende eines Wortes ist der vorangehende Vokal entscheidend. Nach Sukûn oder langem Vokal steht jedoch die Grundform. Bei Anhängung eines Suffixes gelten die Regeln für die Mittelstellung.

Folgt auf Hamza ein langes â, so wird Madda geschrieben: آ.

Viele traditionelle Lehrbücher nennen Alif als ersten Buchstaben des Alphabets.
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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