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HABITAT

Diese Seite befasst sich mit Wohnungsprogramm und Siedlungsprogramm der Vereinten Nation. Andere Bedeutungen, siehe Habitat (Begriffsklärung).

HABITAT (auch UN-HABITAT - United Nations Human Settlements Programme, auch Weltsiedlungsgipfel) ist das Wohn- und Siedlungsprogramm der Vereinten Nationen. 2001 wurde es zu einem eigenständigen Nebenorgan der UNO. Die Zentrale mit Sitz in Nairobi/Kenia bildet das "UNCHS" (United Nations Centre for Human Settlements).

Bereits 1976 fand in Vancouver/Kanada der erste Weltsiedlungsgipfel der Vereinten Nationen unter dem Namen "HABITAT" statt. Er beschäftigte sich mit Fragen der Wohnungsversorgung und Wohnungsnot. Als Folge dieser Konferenz wurde 1978 das UNCHS gegründet. Es besteht aus 58 Mitgliedstaaten, die alle Regionen der Welt repräsentieren. Seine Aufgabe ist es, die Arbeit von HABITAT politisch zu begleiten und zu bewerten, sowie die UN-Generalversammlung und den UN-Wirtschafts- und Sozialrat in Fragen der nachhaltigen Entwicklung im Bereich Wohn- und Siedlungswesen zu beraten.

1996 fand in Istanbul/Türkei die zweite Gipfelkonferenz (HABITAT II, auch The Cities Summit) statt. Sie stand im Zeichen der zwischenzeitlich weltweit immens gestiegenen Verstädterung und Verslumung. Zum Abschluss wurden die "Habitat-Agenda" und die "Istanbul-Deklaration" verabschiedet. Hier wurden Konzepte einer adäquaten, nachhaltigen Entwicklung im Bau- und Siedlungswesen erarbeitet und festgeschrieben. Der globale Aktionsplan umfasst:

2001 trafen auf einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung in New York/USA alle 171 am Programm beteiligten Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammen, um ihre Erfolge darzustellen. Bei diesem Treffen (Istanbul +5) legten viele Staaten erstmals Nationalberichte zur Umsetzung der Habitat-Agenda vor, so auch Deutschland mit dem Bericht "Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung".

Siehe auch: Portal Vereinte Nationen


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