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Symptome: Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel, Ohrensausen, Schlafschwierigkeiten, Ödeme, verminderte Wasser- und Salzausscheidung.
Die Ursache liegt im Abnehmen des Luftdrucks mit zunehmender Höhe, mit dem auch der Sauerstoffpartialdruck (d. h. der anteilige Sauerstoffdruck) abnimmt. Dadurch nimmt zunächst die Sauerstoffaufnahme in der Lunge ab - und es tritt eine Sauerstoffunterversorgung (Hypotoxie) ein, da die körpereigene Atemregelung sich vor allem nach dem Kohlendioxydgehalt des Blutes richtet, dessen Gehalt im Blut bei abnehmendem Luftdruck nicht steigt. Der Körper kann sich durch eine Erhöhung der Anzahl roter Blutkörperchen innerhalb weniger Tage in gewissem Ausmaß an diese Situation anpassen. Diese Anpassung wird als Akklimatisation bezeichnet.
Die Hauptgefahr des geringen Druckes besteht jedoch in einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge und anderen Körpergeweben (z. B. dem Gehirn), die durch eine Erhöhung des Blutdrucks entstehen.
Bemerkt man beim Bergaufstieg akute Symptome der Höhenkrankheit so sollte man den Abstieg beginnen, in schweren Fällen evakuiert werden, da sich die Symptome auch beim Verweilen auf gleicher Höhe meist noch verstärken und im Extremfall zum Tod führen können.
Neuere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Potenzmittel, die ja auch den Blutdruck senken, auch gegen die Höhenkrankheit helfen. In den Anden wird als Mittel gegen Höhenkrankheit (auch vorbeugend) ein schwach kokainhaltiger Tee aus Blättern des Cocastrauchs getrunken, oder diese werden mit Kalk gekaut.
Siehe auch:
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