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Man unterscheidet:
Die Verpflichtung zur Konvertibilität begrenzt die Ausgabe von Bargeld durch die Zentralbank und schränkt außerdem deren Handlungsfähigkeit ein, auf wirtschaftliche Schwankungen mit Änderung der Geldpolitik zu reagieren. Dadurch kann eine Deflation erzwungen werden. Andererseits kann die eng begrenzte Geldmenge einer Inflation entgegenwirken.
Historisch war der Goldstandard international verbreitet und hatte an Weltwirtschaftskrisen einen großen Anteil. Befürworter des Goldstandards behaupten bis heute, dass der Goldstandard nicht zusammengebrochen sei, sondern nur aufgehoben wurde, um unbegrenzt neues Papiergeld erzeugen zu können.
Die Entwicklung des Goldstandards in den USA
In den USA wurde 1933 die Konvertibilität für das allgemeine Publikum aufgehoben (d.h. die Möglichkeit Papiergeld in Gold umzutauschen) und Goldbesitz zu Wertaufbewahrungszwecken war 40 Jahre lang verboten. Gold wurde aber weiterhin verwendet um Verbindlichkeiten zwischen Zentralbanken zu regeln.
Am 18. März 1968 hob der Kongress der USA die Bestimmung auf, Goldreserven bilden zu müssen.
Am 15. August 1971 wurde unter der Regierung Nixon die Konvertibilität des Dollar zu Gold auch für die Zentralbank aufgehoben.
Dies markierte das Ende einer 150jährigen Tradition. Seither hat die US-Regierung viel mehr Freiheiten die Geldmenge zu bestimmen (umgangssprachlich: die Notenpresse zu bedienen). Allerdings gibt es heute andere gesetzliche Einschränkungen.
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