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Er ist der Sohn von Emma Cervetto und Evaristo Di Chirico und Bruder des Schriftstellers Alberto Savinio (1891-1952).
Er gilt als Hauptvertreter der Pittura metafisica (Metaphysiche Malerei), die als eine der wichtigsten Vorläuferinnen des Surrealismus angesehen wird.
Di Chirico studierte Malerei zuerst in Athen, dann an der Akademie der Schönen Künste in München, wo er den Werken des Schweizer Symbolisten Arnold Böcklin begegnete, die ihn stark beeinflussten. Di Chirico begann, menschenleere Ansichten von Städten und Plätzen zu malen, die sich durch eine übersteigerte Perspektive und scharfe Schatten und Kontraste auszeichnen. In Paris, wohin er 1911 übersiedelte, wurde Di Chirico mit Begeisterung aufgenommen.
Etwa von 1915 bis 1925 malte Di Chirico vorwiegend Stilleben, typisch sind hier vor allem die gesichtlosen Zeichenpuppen und antike Statuenmotive.
Zusammen mit dem futuristischen Maler Carlo Carrà gründete er 1920 die Zeitschrift Pittura metafisica.
Später wandelte Di Chirico sein Kunstverständnius fundamental. Er kritisierte die moderne Malerei scharf und malte fortan in einem klassizistischen, akademischen Stil.
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