| Infos Home | Impressum | Info Startseite | Original Artikel & Autoren Liste |
Ein Gewebe ist ein rechtwinkeliges Flächengebilde aus Fäden. Die Fäden in der Längsrichtung bezeichnet man als Kette oder Kettfäden. Die Querfäden heißen Schuss oder Schussfäden.
Durch das Abwechseln des Kettfadens und des Schussfadens an der Oberfläche ergibt sich ein Muster. Dies kann durch verschiedene Farben erfolgen. Die andere Möglichkeit ist eine verschiedene Reihenfolge der oberen und unteren Kettfäden in Relation zu den Schussfäden. Dies nennt man Bindung.
Es gibt drei Grundbindungsarten:
Die Anzahl der Schussfäden oder die Länge, nachdem sich ein Muster wiederholt, bezeichnet man als Rapport.
Je nach Abstand der Fäden zueinander können ganz lockere Gewebe wie Verbandsstoffe oder dichte Gewebe, wie Brokate entstehen. Eine Elastizität in der Längsrichtung kann man den Geweben verleihen, in dem man als Kettfäden auch Gummifäden (mehr bei Bändern verwendet) oder auch Kräusel- oder Bauschgarne einsetzt, die gespannt verarbeitet und sich dann im Ruhezustand zusammenziehen.
Gewebe können ganz schmale Bänder sein, wie Gurten oder Gummibänder. Sie werden auf Bandwebmaschinen hergestellt, die sich ganz wesentlich von Breitwebmaschinen unterscheiden.
Breitgewebe reichen von schmalen Stoffen, die in der Bekleidungsindustrie verwendet werden bis breiten Segelstoffen, die auch über die gesamte Breite bis 20 Meter auf einmal gewebt werden.
Doch nicht jedes Gewebe ist gleich als solches erkennbar. Oft werden Gewebe als Einlage, Unterlage oder Verstärkungen verwendet. Dabei werden z.B. auch Glasfaser zu Matten verwebt und Kunststoffen als eigentlich tragendes Zugteil eingebaut.
Siehe auch: Webstuhl, Webmaschine
Gewebearten: Pikee
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Free Documentation License. |