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Gerhard von Scharnhorst

Gerhard Johann David von Scharnhorst (* 12. November 1755 in Bordenau, heute zu Neustadt am Rübenberge; † 28. Juni 1813 in Prag) war ein preußischer General.

Leben und Werk

Scharnhorst war unter Friedrich Wilhelm III von 1808 bis 1810 preußischer Kriegsminister. 1813 wurde er Erster Generalquartiermeister in der Schlesischen Armee Blüchers. In der Schlacht bei Größgörschen am 2. Mai 1813 wurde Scharnhorst so schwer verwundet, daß er an den Folgen der Verwundung wenige Wochen später verstarb.

Zusammen mit August Graf Neidhardt von Gneisenau reformierte er das preußische Militär entscheidend durch Einführung eines Reservistensystems, das die Zahl geschulter Soldaten stark erhöhte. Unter anderem schaffte er auch 1807 die Prügelstrafe im preußischen Heer ab. Sein Grab befindet sich auf dem Invalidenfriedhof in Berlin

Sonstiges

Nach Scharnhorst wurden mehrere Schiffe sowie ein Orden benannt.


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