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Da große Fußballnationen, wie England, Deutschland oder Italien, nicht teilnahmen, galt der Veranstaltung relativ wenig Beachtung. Sepp Herberger, damaliger deutscher Nationaltrainer, wollte die Zeit zwischen den Weltmeisterschaften nicht verschwenden.
| Inhalt |
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1 Spielorte 2 Teilnehmer 3 Qualifikation 4 Spielergebnisse |
Spielorte
Die Spielorte waren Paris (Parc des Princes) und Marseille (Stade Vélodrome).
Teilnehmer
Qualifikation
Die Qualifikation wurde im K.o-System durchgeführt. Im Gegensatz zu heute, war der Veranstalter (hier Frankreich) nicht automatisch qualifiziert. Sie begann bereits 1958.
Vorrunde:
Irland und die Tschechoslowakei spielten um einen Platz im Achtelfinale.
Viertelfinale:
Spielergebnisse
Halbfinale am 6. Juli 1960
Frankreich führte zur Halbzeit mit 2:1 und bis zur 75. Minute mit 4:2. Innerhalb von nur drei Minuten konnte Jugoslawien mit 5:4 gewinnen. Bis heute ist dieses Halbfinale ein legendäres Spiel. Für Jugoslawien spielte der später in der Fußball-Bundesliga berühmte Trainer Branko Zebec.
Spiel um Platz 3 am 9. Juli 1960
Die Tore für die CSSR fielen durch Bubnik in der 55. Min. und durch Pavlovic in der 88. Min.Endspiel am 10. Juli 1960
Aus Enttäuschung über das Ausscheiden der französischen Gastgeber kamen zum Finale nur noch 18.000 Zuschauer. Sie erlebten ein dramatisches Endspiel, bei dem die Jugoslawen mit 1:0 zur Halbzeit durch Galic führten. Kurz nach der Pause erzielte Metreveli den Ausgleich, doch erst in der Verlängerung in der 114. Min. ließ Viktor Ponedelnik die Sowjets endgültig über den ersten Europameistertitel der Geschichte jubeln. Im Tor der Sowjetunion stand die russische Torwartlegende Lew Jaschin.
| Fußballeuropameisterschaften |
| Frankreich 1960; | Spanien 1964; | Italien 1968; | Belgien 1972; | Jugoslawien 1976; | Italien 1980; | Frankreich 1984; | Deutschland 1988; | Schweden 1992; | England 1996; | Niederlande und Belgien 2000; | Portugal 2004; | Österreich und Schweiz 2008; |
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