Französisch-Äquatorialafrika
Französisch-Äquatorialafrika (frz Afrique Équatoriale Francaise; Abk. AEF) war eine französische Kolonie im zentralen Afrika zwischen Golf von Guinea und dem östlichen Sudan von 1910 bis 1958. Hauptstadt war Brazzaville.
Die Kolonie hatte eine Größe von ca. 3 Millionen km² und besaß ca. 6 Millionen Einwohner.
Die Verwaltungseinheit war folgender Maßen unterteilt:
1898 scheiterte der langandauernde Versuch Franzöisch-Äquatorialafrika vom Atlantik bis zum Indik auszudehnen, als die Franzosen nahe Faschoda am Nil auf die Briten stießen.
Geschichte
- 1839 errichtete Bouet-Willaumez frz. Stützpunkte in Gabun.
- 1875 wurde Gabun französische Kolonie.
- 1880 Graf Pierre Savorgnan de Brazza eroberte Mittelkongo.
- In den 1880er/1890er gelangten die Franzosen nach Tschad und zerstörten die dortigen islamischen Reiche.
- 1910 Brazzaville wurde Hauptstadt.
- 1910 kam es zur Eroberung von Tschad und der Zentralafrikanischen Republik.
- Am 30. November 1958 kam es zum Ende und aus der Kolonie wurde die vier Republiken der Communauté Francaise.
- 1960 wurden die vier Länder unabhängig.
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