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Forchheim (Oberfranken)

Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Forchheim, der Großen Kreisstadt in Oberfranken, weiteres siehe: Forchheim''
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Fläche: 44,95 km²
Einwohner: 30.671 (31.03.2002)
Bevölkerungsdichte: 754 Einwohner/km²
Höhe: 265 m ü. NN
Postleitzahl: 91301
Vorwahl: 09191
Geografische Lage: 49° 30' 10" n. Br.
11° 04' 00" ö. L.
KFZ-Kennzeichen: FO
Gemeindekennzahl: 09 4 74 126
Website: www.forchheim.de/ www.forchheim.de
E-Mail-Adresse: info@forchheim.de info@forchheim.de
Politik
Oberbürgermeister: Franz Stumpf (CSU)

Forchheim ist eine Große Kreisstadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Forchheim im Regierungsbezirk Oberfranken. Forchheim ist eine alte Königsstadt und wird auch "Eingangstor zur Fränkischen Schweiz" genannt.

Inhalt
1 Aktuell
2 Name und Wappen
3 Geschichte
4 Verkehrsanbindung
5 Stadtteile
6 Tourismus
7 Sehenswürdigkeiten
8 Regelmäßige Veranstaltungen
9 Wirtschaft
10 Partnerstädte
11

Aktuell

Forchheim ist zurzeit Schauplatz der Landesausstellung "Edel und Frei - Franken im Mittelalter". Weblink: www.franken-im-mittelalter.de

www.franken-im-mittelalter.de

Name und Wappen

Zur Zeit der Entstehung des Wappens zu Beginn des 13. Jahrhunderts ging man irrtümlich davon aus, der Stadtname "Vorchheim" leite sich von dem althochdeutschen Wort "vorhe" (für Forelle) ab. Dies resultierte in dem "sprechenden" Wappen mit den beiden Forellen. Obwohl zur Zeit der Namensgebung der Forellenreichtum in den Flüssen um Forchheim sicherlich sehr groß war, geht man heute jedoch davon aus, dass sich der Stadtname vom althochdeutschen "vorha" (für Föhre) ableitet, also "Föhrenheim" bedeutet. Die Entstehung des Namens dürfte in die Mitte des 7. Jahrhunderts fallen. Zu dieser Zeit entstanden im Zuge der ersten fränkischen Siedlungswelle in dieser Region zahlreiche "Plansiedlungen", vor allem orientiert an Flussläufen, die auf dem Grundwort -heim basierten.

Geschichte

Im 8. Jh. werden in Forchheim ein fränkischer Königshof und eine Pfalz errichtet. Im Jahr 805 wird die Stadt im Diedenhofener Kapitular von Karl dem Großen erstmalig urkundlich erwähnt.

In den folgenden Jahrhunderten finden in Forchheim zahlreiche Reichstage und Fürstenversammlungen statt. Am 10. November 911 wird Konrad I in Forchheim zum ersten "deutschen" König gewählt und gekrönt.

Am 1. November 1007 schenkt Kaiser Heinrich II das Königsgut Forchheim dem Bistum Bamberg. Bereits 1039 jedoch stellt Kaiser Heinrich III die Stadt wieder unter Reichsverwaltung, bevor Forchheim am 13. Juli 1063 endgültig bis zur Säkularisierung 1802/1803 mit dem Bistum Bamberg verbunden wird. In der Zeit Heinrichs IV wurde 1077 in Forchheim Rudolf von Rheinfelden als Gegenkönig gewählt. In der Zeit zwischen 1200 und 1220 wird Forchheim zur Stadt ernannt und erhält sein jetziges Wappen.

Aufgrund seiner Festungseigenschaft übersteht Forchheim auch den Dreißigjährigen Krieg, ohne ein einziges Mal eingenommen zu werden. Der Bamberger Fürstbischof flieht vor den Schweden mehrere Male samt Domschatz in das sichere Forchheim, welches von 1632-1634 mehrmals von den Schweden belagert wird. Aus dieser Zeit stammt der wenig schmeichelhafte Beiname der Forchheimer ("Mauerscheißer"), die auf diese Weise demonstrierten, dass noch genug zu essen in der Stadt vorhanden und die Belagerung daher sinnlos sei.

Im Jahre 1803 wird die Stadt von bayerischen Truppen besetzt und dem Kurfürstentum Bayern angeschlossen. 1889 wird Forchheim kreisfreie Stadt, 1972 in den Landkreis Forchheim eingegliedert.

Verkehrsanbindung

Forchheim hat über die A73 direkten Anschluss an das Autobahnnetz.

Durch Forchheim verlaufen die Bundesstraßen B 470 und B 4.

Der Zugverkehr vom Bahnhof geht in die Richtungen Bamberg, Nürnberg und Ebermannstadt.

Der öffentliche Nahverkehr (Stadtbusse, Anrufsammeltaxi) ist in den Verkehrsgroßraum Nürnberg (VGN) eingebunden.

Die Stadt liegt direkt am Main-Donau-Kanal und ist etwa 30 Minuten vom internationalen Flughafen Nürnberg entfernt.

Stadtteile

Tourismus

Naherholungsgebiet
Fränkische Schweiz

Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft

Forchheim ist vor allem durch die Nähe zum Ballungsraum
Nürnberg geprägt. Große Arbeitgeber in der Stadt sind Siemens, Piasten, Huhtamaki (4P Folie), Kimberly-Clark, Waasner, Weber & Ott.

Partnerstädte

Städte und Gemeinden im Landkreis Forchheim
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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