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Siehe auch: Liste der Verkehrsflughäfen.
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1 Flughafen Zürich in Zahlen 2 Flughafen Zürich im Ausland 3 Fluglärm-Problematik am Flughafen Zürich 4 |
Flughafen Zürich in Zahlen
2003 zählte der Zürcher Flughafen 17.024.937 Passagiere und 269.392 Flugbewegungen, wobei die Transferpassagiere einen Anteil von 34,7 Prozent ausmachten (jeweils ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr). Das Frachtvolumen betrugt 389.843 Tonnen (421.811 Tonnen im Vorjahr). Das Pistensystem des Flughafens besteht aus drei Landebahnen: 16/34 mit 3'700 Metern Länge, 14/32 mit 3'300 Metern Länge und 10/28 mit 2'500 Metern Länge.
Der Flughafen Zürich verfügt über die drei Docks A, B und E. B ist das älteste Dock und wurde mit der Eröffnung von Dock E im Herbst 2003 als Reaktion auf die sinkenden Passagierzahlen vorläufig stillgelegt. Dock E liegt zwischen den Pisten 16/34 und 14/32, weshalb es auch als Dock Midfield bezeichnet wird. Dock A wird primär von der in Zürich dominierenden Fluggesellschaft SWISS sowie von britischen und amerikanischen Fluggesellschaften mit ihren verschärften Sicherheitsbestimmungen genutzt.
Die wichtigsten der 108 am Zürcher Flughafen vertretenen Fluggesellschaften waren SWISS (58,5 Prozent der Flugbewegungen und 56,3 Prozent der Passagiere), Lufthansa (7,0% und 4,2%), Air France (2,5% und 1,5%), British Airways (2,3% und 2,6%), EasyJet (1,5% und 2,5%), SAS (1,7% und 1,5%), Austrian, Iberia, Air Berlin und Alitalia.
Insgesamt wurden 143 Ziele in 69 Ländern auf allen Kontinenten außer Australien nonstop angeflogen. Die wichtigsten Destinationen waren London (1'463'939 Passagiere), Genf (593'009), Paris (591'008), Frankfurt am Main (500'383), Amsterdam (494'910), New York (420'598), Berlin (412'145), Wien (411'153), Istanbul (315'598) und Singapur (305'723).
2003 erzielte die Flughafen Zürich AG (Unique) ein Jahresergebnis von rund 3,8 Millionen Schweizerfranken (im Vorjahr 8,1 Millionen Franken) bei einem Umsatz von 562 Millionen Franken (im Vorjahr 528 Millionen Franken). 54 Prozent stammen aus dem Fluggeschäft (vorwiegend Passagier- und Landegebühren), 46 Prozent aus dem Nicht-Fluggeschäft (unter anderem Immobilien).
Die Namenaktien der Flughafen Zürich AG (Unique) werden an der Schweizer Börse SWX gehandelt (Valorennummer 1'056'796, SWX-Symbol UZAN) www.swx.com/cgi/search/go.pl?lang=en&string=UZAN&x=0&y=0 ; Mehrheitsaktionäre sind der Kanton Zürich mit 48,8 Prozent der Aktien und die Stadt Zürich mit 5,41 Prozent, wobei der Flughafen Zürich aber als private Aktiengesellschaft organisiert ist.
Den Flugfunkverkehr am Zürcher Flughafen kann man unter den folgenden Frequenzen mithören:
Flughafen Zürich im Ausland
Neben dem Flughafen Zürich betreibt Unique in Chile die drei Regionalflughäfen Puerto Montt, Calama und La Serena, die 2002 von rund 450'000 Passagieren genutzt wurden. In Indien plant Unique den Neubau und Betrieb des neuen Flughafens von Bangalore, der 2007 eröffnet werden soll, und ab Ende 2004 soll auch der Flughafen von Isla de Margarita in Venezuela von Unique geführt werden.
Fluglärm-Problematik am Flughafen Zürich
Rund um den Flughafen Zürich wehren sich viele Menschen gegen den Fluglärm, beispielsweise auch der Verein Flugschneise SÜD - NEIN. Die Zürcher Fluglärm-Problematik hätte ab Sommer 2004 mit einem Mediationsverfahren gelöst werden sollen, doch konnten sich die Parteien im Vorfeld nicht einigen, so dass die geplante Mediation bereits während den Vorbereitungen scheiterte. Im Vordergrund steht nun das so genannte RELIEF-Projekt, das die Fluglärm wie bisher im wenig besiedelten Norden des Flughafens kanalisieren (Fluglärmkanalisierung) und den restlichen Flugverkehr bei Westwind sowie Kapazitätsengpässen über den ebenfalls nicht allzu dicht besiedelten Osten abwickeln möchte, zumal im Osten des Flughafens ebenfalls schon seit langer Zeit angeflogen wird.
Im Zusammenhang mit der Kommunikation des Flughafens gegenüber der Bevölkerung in den umliegenden Gebieten ist häufig auch vom Lughafen die Rede. Von vielen Kreisen wird das Problem dem Departementsvorsteher Bundesrat Moritz Leuenberger angelastet, der bei den Verhandlungen in Deutschland seinem Gegenpart kein ebenbürtiger Verhandlungspartner war. Ebenfalls wird Bundesrat Moritz Leuenberger vorgeworfen, dass er sich für das Luftfahrt-Dossier nicht besonders interessiert und die Materie schlecht kennt.
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |